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in Tübingen, 1687—170V Diakon in Herrenborg, 170V—1705 Dekann. Stadtpfarrer in Möckmühl, 1705—10 dasselbe in Wildberg, 1710—15dasselbe in Calw, 1715—19 dasselbe in Böblingen. — Grüneisen(Geschichte der Religiösen Gemeinschaften, in Jllgen's Zeitsebrift 1841S. 81) erzählt, die Untersuchung über die Ursachen des Separatismusin Calw 1713 hätte ergeben, daß die Leute, welche sich nach wahrerErbauung sehnten, durch die Predigten, welche sie zn hören bekamen,unbefriedigt, namentlich durch die oft sogar sittlich anstößigen Vorträgedes Dekans Zeller abgestoßen und durch sein dogmatisches Eifern gegenden Pietismus gekränkt seien. Daher beantragte die Kommission, dapman diese verscheuchten Gemüter durch eine milde Behandlnngsweisewieder gewinnen müsse, was besonders dann gelingen werde, wenn mander Gemeinde alsbald einen anderen, vornehmlich in den Wegen deoinneren Christentums geübten Mann zum Spezial gäbe. Dies gesebahdann auch und Zeller kam nach Böblingen.
Seine Gattin war Regine Margarethe Zeller (111,18), (^ l. Sept.1003, X Tübingen 11. Oktober 1687), Tochter von ChristophZeller (III, 6) (* Calw 23. Dez. 1037, ch 12. März 1681), Dekan inBietigheim, X 30. April 1661 mit Marie Negine Süßkind ans Vai-hingen a. E.
Die Heß'sche Herrenberger Chronik enthält folgende Nachrichtenüber Zeller. „Die I'umInmLntn Intinitatis legte er zn Stuttgart in demUaöclnMKio, wie auch zn Svndelsingen bei Urach bei dem bekanntenPfarrer und Schulmann I. Grammlich . . Mit so gelegtem Grund hater 1673 die Gnade gehabt, in das Kloster Hirschan promoviert zn werden,ivoselbst er mid inspoetiono st inloriimtiomz des Praelaten Wielanden undPräeeptors Weismanni und Iilng. Erhardi die LUillin fortgesetzt, daß eruo. 16?5 in das höhere Kloster Bebenhansen promoviert werden konnte.Zn gedachtem Bebenhausen hat er seinen pntruuin Joh. Conrad Zellernwie auch die Praecept. Döslin, Bengel» n. Vimpelin angetroffen. Am.Inbilnnm neuclemiae Tudingous. erhielt er laureum prinmm, n. no. 1678wurde er in das Stipendium zn Tübingen promoviert, und in loonlionolocnm seennäum, nachdem er zuvor die Professores Krafsten, Möglingund Hopffcr gehört hatte. Nach absolviertem eiirsu UwoloAioa undgenossener Information der Professoren Häberlin, Raith und des Cancel-larii Osianders wnrde er 1683 ml sxumsn zn Stuttgart admittieret, erhieltdarauf sofort die Nepctentenstelle, versah auch vienrins oporus zuMößingen und im Kloster Maulbronn .... Er war ein aufrichtiger