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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
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Grafschaft Hessen gehörte, angestellt. Hier wird er auch geheiratet haben.Übrigens ist über Ort und Tag der Trauung, sowie die Familie seinerGattin, nichts Bestimmtes bekannt. Mit der Gemeinde Walla» kam erabermals in Differenzen. Die Bauern verklagten ihn nämlich beim Land-grafen seiner Lehren wegen, schon im Anfang seiner Amtsführung hl 094),wurden aber, weil sie zu weit gegangen seien, vom Landgrafen hart ange-fahren, der es besonders übel aufnahm, daß sie die Beschwerdeschriftgleichzeitig mit der Abgabe auch in Schelwigs Itinernrium nntipislistieumabdrucken ließen. Es wurde behauptet, Zeller sei damals den Beschwerde-führern geopfert worden; dies ist aber nicht richtig, sondern er blieb inseinem Amte in Wallan bis an sein Lebensende. Eingehendere Biographienvon Zeller sind enthalten in Mvller's Lümbrn littarntn n. Zedlers Uni-versallexikon. Es mag also ans diese Duellen verwiesen und hier nurangeführt werden, was das Pfarramt Wallan über Zellers persönlicheund Familien-Verhältnisse mir mitteilte. .Hiernach hatte er fünf Binder<s. 31^310). Drei derselben starben in Wallan und sind mit denbeiden Eltern in der dortigen Kirche bestattet, über die Todesfälle derEltern enthält das Kirchenbuch Folgendes:Xnno 1705 Freitag denV Oktober, morgens nach 7 Uhr, ist in seinem Heiland selig entschlafender hochehrwürdige und hvchgelahrtc Pfarrer öl. Eberhard Zeller, tren-verdienter Pastor, Metropolitan in der Herrschaft Eppstein, nachdemderselbe 13 Tage krank gelegen. Das Begräbnis; ist unter volkreicherVersammlung geschehen den 9. Oktober. Die Leichenpredigt hat gehaltenHerr Philipp Gerlach Hcnckell, Pastor und Senior in Delkenheim. DerText war genommen ex Ps. 71 v. 7.Ich bin vor Vielen wie einWunder, aber Du bist meine starke Zuversicht". Die Abdancknng ist ansVerordnung meines seeligen Herrn Collegen von mir gehalten worden.Das Grab ist nächst an die drei daselbst im Chor liegenden Kinder vordem Pfarrstnhl verlangt worden. Die Zeit seines hiesigen eifrigenund treuen Dienstes sind XI Jahre, die Zeit seines ganzen Lebens aberbeinahe 54 Jahre. Christus Jesus, der ErzHirt und Bischoff unsererSeelen ergnicke seine Seele in der Ewigkeit und führe sein Volk durchdie Wüste dieser bösen Zeit zur ewigen Ruhe und lasse uns alle Zeitwachender für unsere Seele erfunden werden. Amen!" Ferner:Xuno 1707, Dienstag den 11. Januar, ist mit ihrem einigen ErlöserJesu Christo selig entschlafen die christliche Matrone und Mitschwester,die weiland hochedle und tugendsamc Frau, Frau Elisabeth Zelleri», ge-borene Ritschcrin, des anch weiland hochehrwürdigen und hochgelehrten