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Pfarr des zu berauben sich bemühet, da er als ein Todter nimmer be-antworten können, zu seiner Schmach und da ein künftiger Successor nochnicht vorhanden gewesen in fraudem sein »nd dieser Pfarrei solches ge-schehen."
Ferner: „I. C. Zeller hat sich nicht mir durch das von ihm angeregteSeelenregister verdient gemacht, in welchem alle damals in Dußlingenund dessen Filiale Stockach wohnenden Familien, Ältern und Kinder,mit Geburts-, Heirats- und Todestagen verzeichnet sind, sondern auchdurch eine von ihm i. I. 1718 geschriebene Beschreibung und kurzeGeschichte von „Tnssingen", die er bis zum Zahrc 1724 chronikartig fort-gesetzt hat. . . Durch dieselbe sind manche wertvolle Nachrichten überDinge und Vorgänge vor 1638 erhalten worden, die sonst spurlos ver-schwunden wären, denn er gibt Auszüge ans dem längst verlorenenältesten Kirchenbuche von 1558—1638."
72. Johann Ulrich Zell er HS. v. 6). * Tübingen 13. Aug.1670, war 1699—1707 Diakon in Mundelsheim, 1707—1710 Pfarrerin Nußdorf, 1710—1717 Stadtpfarrer in Henbach. Er heiratete inStuttgart 8. Juni 1700 Euphrosyne Reuß, Tochter von Johann ChristopbNeuß, Rentkammer-Bnchhalter in Stuttgart (^ 1 7. Okt. 1636, ff 1690) und(X Stuttg. 24. April 1666) Anna Marie Bengel, Tochter des Stifts-verwalters Joseph Bengel (» 1613) in Stuttgart (1649—1681), ff 6.August 1703 nnd der Christiane Vaihin. (Joseph Beugels Eltern warenJoseph Bengel, 1599—1603 Diakon in Blaubcnrcn, — 1608 Pfarrerin Leonbrnnn, 1608—1626 in Binningen, ff 1626) nnd EuphrosyneMegenhart. Zellers Taufpaten waren Wolfgang Adam Lauterbach, ?rok.zur. in Tübingen (21.); Johann Adam Oslander ^ 3. Dez. 1622.(Eltern: Johann Balthasar Oslander, Kanzler der Universität Tübingennnd Catharine Hartmann) ff 26. Okt. 1697.) — 1649—50 Repetentin Tübingen, 1650—54 Oberdiakon in Göppingen, 165-1—56 Diakonin Tübingen, 1656—97 l'rol. Uwol. dort (1656—60 auch Urok. pdil.,1662—80 Kirchendekan, — 80 Amtsdekan, 1680—97 Kanzler nndPropst). X 1: Anna Magdalcne Schüpper. X 2: 18. April 1689 AnnaMarie Kulten. X 3: 8. April 1697 Agathe Christine Dreher; AgnesCamerer, Gattin des Joh. Rudolph Camerer, Pharmaceuten in Tübingen(* 1675) geb. Schön. Die Kinder aus Zellers Ehe siehe sud. 73.—77.angeführt. Ans den Pfarraten geht nach mir gewordener Mitteilung desderzeitigen Herrn Pfarrers Theodor Jäger in Henbach hervor: „Offenbarist Zeller ein aufrichtiger, frommer nnd ernster Mann, ein zärtlich lie-