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Stammbaum und Chronik der Familie Zeller aus Martinszell in Bayern von 1500 - 1900 : nach gedruckten Quellen, amtlichen und privaten Mitteilungen
Entstehung
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wurde er von Freunden der Eltern und den Verwandten in den Studienunterstützt und konnte im Herbst 1786 in das Stist Tübingen eintreten,wo er sieb dann durch Erteilen von Privat-Unterricht, obne weitereUnterstützung zu bedürfen, fortbrachte. Schon im Frühjabr 1788 predigteer ab und zu in der Nachbarschaft, namentlich in Entringen bei Pfarrer'Andreas Heinrich Zellcr fV. 88.), 1789 auch in Walheim bei PfarrerEarl Friedrich Wagner H175159 Diakon in Ebingen, 175966 Pfar-rer in Hildrizhausen, später in Walheim), um Ostern 1791 mehrmalsbei Stiftsprediger Bahnmayer in Obcrstenfeld', im Februar 1792auch aus seines Vaters Kanzel in Sulzbach. Bei Bahnmayer wurde erdann auck Vikar, darauf Informator in einem adeligen Hause in Canu-statt, wo er auch seinen jüngsten Bruder zu sich nahm und unterichtcte.Zu Herbst 1793 kam er als Repetent nach Tübingen und entfaltete dortbervorragende Lchrbefähigung. Im Winter 179495 war er schwer krank,erholte sich aber wieder und erhielt nach der Genesung die Pfarre inMundelsheim, worauf er seine Braut, die Tochter des Pfarrers JobannEamerer H1760-65 in Ohnastetten, 176580 in Kohlbcrg, von da abin Dußlingen), heiratete. Die Ehe soll sehr glücklich gewesen sein undZeller oft geäußert haben, scine Frau sei wie eigens für ihn geschaffen.Sein Schwiegervater vollzog selbst den Traunugsakt. Derselbe starb imJuli 1807 plötzlich beim Besuch seines Freundes Ludwig Eberhard DenksDiakvn in Winnenden, 1779 Pfarrer und Dekan in Ncnenstatt, von1792 an dasselbe in Nürtingen). Zeller nahm seine Mutter und seinenjüngsten Bruder in sein Haus auf und bereitete letzteren zum Besuch derKlosterschule vor. Seine Predigten hat er stets sorgfältig vorher ausge-arbeitet und aufgeschrieben und sie sollen in der Familie noch erhaltensein, Angleichen ein seit 1797 geführtes BuchMiscellanea" in 4 Bänden,worin er die Ergebnisse seines Nachdenkens und seiner Studien laufendeingetragen hat. HKd. 96108).

96. Friederike Beate Dorothee Z e ll er HT. v. 84.) Mundels-heim 4. April 1796, ff Waldenbuch 26. Mai 1840.

97. Christiane Elisabeth Zeller HT. v. 84.) * Mundelsheim14. März 1797 X Klein-Bottwar 25. Nov. 1821 Gottfried AugustHauff f* Ludwigsburg 19. Dez. 1794, Pfarrer in Dachtel 1821, Professorin Schönthal 1824, Stadtpsarrer in Waldenbuch 1840, ch dort 15. Feb.1862.) Sie starb in Allmersbach 25. Feb. 1871. Aus dieser Ehe stammendie Kinder:

n) Ernst Friedrich Hauff f* Dachtel 15. Sept. 1822, Artillerie-Leutnant, entlassen 1848, ch in Rastatt 13. Juli 1849).

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