(^Giengen 12. Aug. 1521 1'22.Mai >000; >513—48 Diakon in Tübingen,1550 Dekan in Herrenberg, 1556 General-Snpcrintcndant in Pforzbeim,557—98 Ural. Uisol. u. 1590—1600 Kanzler u. Propst von Tübingen,X 1567 mit Margarethe Stambler, Tochter des Bürgermeisters undzwischen 1552 u. 1596 Hofgerichts-Assessors Conrad Stambler (Stammler)in Tübingen) seine Lehrer waren, und wurde am 14. Feb. 1571 unter DekanMartin Crnsins zum ÄInAistöv pliilos. promoviert. (Crnsins (Krans)Martin ^bei Bamberg 19. Sept. 1526 H25. Feb. 1607, tvar 1554 Rektor inMcmmingen, seit 1558 Professor der altklassischen Sprachen und Rhetorikin Tübingen. Sein berühmtes Hanptwerk, Dtnnlas Lusvici. ?rnncnk. n. N.2 voll., ist die Hauptgnelle für schwäbische Spezialgeschichte des 16. Jahr-bnnderts. In der deutschen Ubers, v. I. I. Moser ist Crnsins' Biographie
enthalten).
ankt Georgen,
in
war Zeller Kloster-Präzeptor und Prediger1574—76 Diakon in Sulz, 1576—80 Pfarrer inBöhringen, 1580—1613 dasselbe in Nothfelden, wo er am 5. Dkt. 1613starb. Er hatte in Tübingen 8. Aug. 1574 Walpnrga Haag (* 1542 h inNothfelden 18. April 1622), Tochter des Senators Jaeob Haag n. der Bar-,^"c, berra Morholt, geheiratet. Unter dem Einfluß von Jacob Andreac nahm erals Pfarrer von Nothfelden die streng lutherische Richtung durch Unterschristder t'orinuln eoneorcline an. Seine Frau starb als Witwe gleichfalls inNothfelden im Hause des Sohnes, welcher des Vaters Nachfolger ausder dortigen Pfarre wurde. Joh. .steiler nahm hervorragenden Einflußans die erste Erziehung seines Enkels Christoph (14). Er war seinenZeitgenossen bekannt durch Frömmigkeit, Gelehrsamkeit, Humanität undGastfreundschaft. — Von dem engen stusammenleben der Pfarrers-Familicmit den Pfarrkindern möge die Tatsache als Beweis dienen, daß Zellerund seine Frau 291 Kindern in der Gemeinde (123 Knaben und 168Mädchen) zu Pathen gestanden. — Bei der Eintragung seines Todes imKirchenbnche stehen die Worte: „Seeliglieh in Christo eingeschlafen".(Kinder s. 8— 11).
4. Conrad Zeller (S. v. 2) ist nur dem Namen nach bekannt,sonst fehlt jede Nachricht über ihn und seine etwaige Nachkommenschaft-da die Kirchenbüeber von Tuttlingen nicht mehr vorhanden sind. Das-selbe gilt auch snr seine Geschwister (5—7). Er und seine Geschwisterbaben sich dem Bürger- und Bauernstände zugewendet, was aus einerStelle des bereits erwähnten Briefs Johann Conrad Zellers (II. I) von1669 hervorgeht, die lautet: ... „und leben noch unterschiedliche Zeller'schczu Tuttlingen in der Freundschaft. ." ferner „Gott hat die Freundschaft