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die alte Heimat, um dort das Hörigkeitsband zu lösen und sein väterlichesErbe zu realisieren. Beides gelang ihm auch rasch durch Entgegenkommendes schon genannten Bischofs Otto von Augsburg, obzwar dieser ihnseiner Tüchtigkeit halber nur ungern entließ. — Nach Tuttlingen zurückgekehrt, fand er Gelegenheit, den würtembergischen Reformator Schnepfmehrmals predigen zu hören und wohnte insbesondere einer Predigt des-selben „Uber die Rechtfertigung durch den Glanben" bei.
fErhard Schnepf " Hcilbronn I. Nov. 1495 ff Jena 1. Jan. 1558, warum 1520 Stadtpfarrer in Weinsberg, 1523 dasselbe in Wimpfen a. N.,1527 dasselbe zu Weilburg in Nassau, dann Urok. tlleol. in Marburg(Hessen), 1538 Dekan der Spitalkirche in Stuttgart, 1543 l'rnt. tstool,in Tübingen, 1548 dasselbe in Jena; X Margarethe, Tochter des Bürger-meisters Wurzelmann in Wimpfens
Das hier Gehörte bewog Johannes.Zeller, zur evangelisch-lutherischenKirche überzutreten, wobei er zugleich gelobte, seinen erstgeborenen Sohn<3) dein Dienste der evangelischen Kirche zu widmen.
Es ist möglich, daß diese Familientradition über die Ilmstände desÜbertritts Zelters zur evangelischen Kirche dem historischen Vorgange nichtstreng entspricht. Meine Angaben fußen ans dem Inhalt eines Notiz-buches des Prälaten Zeller von Königsbronn HV. 15). Eine um bestläufig 100 Jahre ältere Duelle, vielleicht das älteste authentische Schrift-stück über die Familiengeschichte, nämlich ein Brief Johann ConradZellcrs (II. 1) an seinen Neffen Christoph Zeller Hill. 6) vom 11. Aug. 1669,dessen Original Herr Dircctor Hermann Zeller HII. 222) besitzt, weiß nichtsBestimmtes über diesen Hergang, was der Vermutung Raum bietet, daßes sich Hierfalls überhaupt nur um eine Legende handeln könnte. Dazukommt noch, daß die Durchführung der Reformation in Württembergzivischeu Schnepf und Blauer geteilt war und der obere Teil des Landesgerade Blauer zugewiesen gewesen. Allerdings wirkte dieser nur 1534—38,worauf er entlassen und sein Wirkungskreis ans Schnepf übertragen wurde,j Ambrosius Blauer, ^ in Constanz 4. April 1492 ff Winterthnr 6. Feb. 1564,war Stndiengenossc von Philipp Melanchthon in Tübingen, trat 1515als Konventual in das Benediktinerkloster Alpirsbach, wo er bald Priorwurde. Das Studium von Luthers Schriften veranlasste ihn 1522 zumAnstritt ans dem Orden. Er lebte von da ab in Constanz und refor-mierte dort 1527—29, dann 1530 in Ulm, 1531 in Eßlingen. Seit1534 war er in Würtemberg tätig, nachdem am 2. Aug. d. I. vor HerzogUlrich zwischen Schnepf und ihm die tvrmuln coneorckias vereinbart war.