171!» in der Kirche zu Eranenberg bei dcr Beerdigung derZüchter des dortige»» Pastors Iah. Hermann Ovcnins gehalte»>hat. Sie hat zum Text Psalm 119. 71: Es ist mir lieb,dag du mich gedemiithigt hast, daß ich deine Rechte lerne.Einige Stellen aus derselben mögen hier salgeu. Die Predigt beginnt: „Diese Generasität und heldenninthige Tapserteit ist Gattes Uinder, sanderlich einem Unechte Gatteseigen, dag er sawvlst gutes Muchs und dankbar ist gegenGatt, wenn es ihm übel, als wenn es ihm Wahl gehet.Es gehe, wie es walle, gut ader bös, sauer ader süß, einUind Gattes hält fest bei falgeuder Resalutia», geuammeu ausdem 2 l. Psalin P. 2: Ich laill den Herrn laben allezeit, meinLab fall immerdar in meinem Munde sein. Immer fröhlichist eines U indes und Unechts Gattes sein Spruch bei allenZufällen, gegründet ans Pauli Wart: Rls die Traurigen aberallezeit fröhlich. Bei guten Tagen gutes Mnths zu sein, istgar leine Unnst, das können alle Heuchler und Gvttlvsc, diefreuen sich, salange sie Uar» und Mast die Fülle haben undlassen sich hören: „Liebe Seele, du hast einen grasten Bar-rath ans viele Fahre, habe nun Ruhe, ist und trink undhabe guten Mnth." Aber wenn es böse Tage gibt, als-dann vergeht salchen alle Eanragie, da werden die Sünderungehalten und breche»» var Ungeduld ans wie jener UönigIsraels: Salches Uebel lammt van dein Herrn, was fallich mehr van den» Herr»» erwarten? Hingegen ist undund bleibt ein Uind und Unecht Gattes eben gctrast undtapfermüthig, danlt Gatt und labet den Herr»», wenn esschau harte Schläge geben. Der Gerechte ist dach wie einjunger Löwe immer getrast, auch getrast in seinem Todund darum: Geht es schau nicht wie es fall, sv geht esdach dem Gerechten immer wähl. Was andern eine Lastist, das ist dem Gerechten eine Lust. Ehristi Jach ist ihmsanft und dessen Last leicht. Ja, das Licht geht de»» Gerechten ans in der Finsternis; und die Freude ans dem Leid
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