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Geschichte der reformierten Gemeinde zu Sonnborn an der Wupper
Entstehung
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zahlen. HSynodal-Prot. vom Jahre lk>ck8). Einem FärberanS Geilenkirchen wurde der Bau einer Färberei untersagtnnd als er sich darüber beschwerte, erhielt er zur Antwort,er salle katholisch ivcrden. Diese nnd ähnliche Verfolgungenbetvvgen denn endlich den Luirfürsten Friedrich Wilhelmvon Brandenburg, als gütliche Vorstellungen nichts srnchteten, gegen den Pfalzgrafen die Waffen zu ergreifen. Illölwurden vom brandenbnrgischen General von Starr Anger-nmnd, Angerort nnd Ratingen besetzt. Für Unterstützungdes Pfalzgrafen rückte der Herzog .Earl von Lothringenmit einem mächtigen Heere heran. Anfangs Septemberschlug er in Mettmann sein Hauptquartier auf, seine Svldaten zerstörten das dortige Prcdigthans nnd verübten anden wehrlosen Bewohnern rohe Gcwaltthaten, - der Herzog ließ es ruhig geschehen. Tie Unsicherheit war auch inSonnbor» so groß, daß geraume Feit leine (Riwwtm-iagehalten werden konnten. Tie größte Gefahr schwand freiiich durch den noch in demselben Jahre zwischen den beidenkriegführenden Mächten geschlossenen Vergleich, infolgedessen die Lothringer abzogen, allein die Bedrückungen vonSeiten des Pfalzgrafen dauerten nach wie vor fort. InMettmann mußten die Reformierten zu den .Uästen deskatholischen Pastvrat-Banes -lT"> Thlr. beitragen, auch zuden Unkosten einer Prozession beisteuern. Auf der Synodedes Jahres kl>53 bringt die Gemeinde zu Homberg folgende Beschwerden vor: ,,k) daß sie ihren Gottesdienst ineiner Scheune verrichten müssen: ob sie schon zu einem Baueines Predigthanses genugsam znao^aratoria iVorbereitnngenigemacht, seind doch selbige bis hierzu zu verfaulen liegenzu lassen genötigt worden; ingleichen kann der Predigerim Dorf kein Wohnhans haben nnd ob er schon vor sichund die seinige» einig zu kaufen willig, ist ihm doch solchesdurch die Obrigkeit nicht gestattet worden fdas für denBau dieses Hauses gekaufte Holz „zu verbaue» oder zu