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unterdessen vor ilöthig erachtet, solchen Berufs anderen >l»dniehrercn Kirspclslcntcn als Junker», Kirchmeistcrn vorzu-halten. Welches nachinahl beschchen, dnrnnf dann die gantzeGemeind ihren Consentz gegebeii niit der (lonckitimi, Ivoferne eine giialisicirtc Persnn ihnen inbchte 8vbstit.uirt iverden, worauf nun dem <?on»i8torio etliche Nachbars Predigervorgeschlagen Ivürden, deren einen ordentlich zn berufen nndseindt die »leiste votn auf Iwcmnrcknnr LcmningNovicnn,einen benachbarteil Prediger zn Waldt gefallen, ivelcheinden 5. Rvvomdü?! ^nno 1V19 ein ordentliche Vooationsschreiben ist zugestellt nnd insinnirt Ivvrdcn, daraus er als»bald gefolgt die Cvllntimr nnd Coickiinnntimm Patent znCleve erhalten, auch incinttnin nnd Fnlassnng vcnn Fürstenzn Nenbnrg erlangt nnd hat also ini cksosmbri unser Gcmein treulich zn bedienen angefangen."
Wie Pastor Calinann, sv trat auch der neue Pastorim Nerein mit dem Konsistoriinn strenge gegen die znnehinende Gennßsncht nnd N'vheit ans. Schon im ersten Kon-sistorium, das er abhält, wird beschlossen, daß der Pastor„eine allgemeine Criiiahnnng ans der Kanzel thne an dieWirthe hier im Kirchspiel wie auch an die allgemeinenTäntzer und Däntzerinnen, das; sie solches leichtfertiges,heidnisches unzüchtiges Wesen, so ein Fnndel ist aller linordnnng nnd Hurerei hintansetzen sollen": und als dieseErmahnung fruchtlos blieb, wird der Beschluß gefaßt (Prot,vom W. Mm lgo>^ Jniiter Schirp zn Lüntenbeck
niid der Herr Pastor zusammen gen Solingen gehen undbei dein Herrn Amptmann ein Benehlig «Befehls ausbringen,das der Herr Amptman» geben wird, daß der Honn sampteinem Altesten alte Soiiiitag in der Predigt ausgehen solleniid den Kirchhof nnd die Wirthshänser zn Visitiren, wegenderer, die nicht in die Kirche kommen. Jngleichen soll dennHviinen vom Herrn Amptmann auferlegt werden die vomCoimistorio angegebenen Däntzer, Kärtner und andere Um