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Elberfeld für die Ausbreitung der evangelischen Lehre thätigwar, sa auch in Lennep, Remscheid, Cronenberg, An letzteremOrte öffneten ihm die Einwohner trotz des Widerstandesder katholischen Geistlichkeit und ihres Anhangs die Kirche,nachdem sie zuvor mehrere Male ans freiem Felde seinerPredigt gelauscht hatten, sRecklingh, S, 25,) Clnrenbach'sEifer für die Ausbreitung der reinen Lehre war so groß,daß er sich erbot, in öffentlichen Disputationen die Wahrheitdes evangelischen Glaubens nachzuweisen, allein dieses Anerbieten wurde abgelehnt. Der Kraft seines Zeugnisses tratdie offene Gewalt entgegen, Ter Amtmann von Beienbnrgließ während des Gottesdienstes in der Kirche zu Lüttring-hansen ausrufen, daß Adolf zum Busch nicht mehr in seinAml und Gebiet kommen solle, „anderenfalls werde manihn ergreifen und gen Beienbnrg gewaltig gefangen setzen,"In ähnlicher Weise ging der Amtmann von Elberfeld gegenihn vom er ließ in der Stadt bekannt machen: „wenn erElarenbach wiederum zu Elberfeld finde, wolle er einensolchen Gang mit ihm gehen, daß er fiir's Erste nicht mehrpredigen sollt". In dieser Zeit der Verfolgung, da es ihm nnmöglich gemacht ist, wie bisher für das Evangelium in seinerHeimat zu wirken, vernimmt Elarenbach, daß einer seinerFreunde, Johann Klopries, Pastor zu Bnderich beiWesel, nach Köln gefordert ist, um sich dort wegen seinerLehre zu verantworten. Er begleitet seinen Freund dorthinund spricht ihm ans dem Gange zum Verhör Acut undTrost zu. Diese Teilnahme an dem Geschick des „Ketzers"erregt aber den Argwohn der geistlichen Behörde jenerStadt, die auch in ihm einen Bekenner der „ketzerischen"Lehre zu erkennen glaubt. Als er mit seinem Freunde ansdem Gcrichtssaal tritt, wird er gefangen genominen und inden Kerker geworfen. Nach kurzem Verhör wird über ihndaS Urteil gesprochen, das ihn am 23. September 1529ans den Scheiterhaufen führt. Wohl triumphierten die