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Genealogie der Familie Finsler
Entstehung
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Stillstandsmitglied und Kirchenschreiber am Fraumünster, Infanterieaidemajor; wohnteim Haus „zu allen Winden“ im Kratz.

89.

Hans Georg Finsler-Nüscheler (Sohn von 26),

geh. 1800 111. 22., gest. 1863 VIII. 8.

cop. 1827 Will. 28. mit Emilie Nüscheler von Zürich, Tochter des KaufmannMatthias Nüscheler und der Anna geh. Hoffmeister (geh. 1806 VIII. 31., gest. 1875 VI. 13.).

K inde r:

1) Maria Emma, geh. 1830 VI. 30.; cop. 1856 VII. 21. mit Georg Rudolf Zimmer-mann, Decan, Pfarrer am Fraumünster.

2) Bertha, geh. 1832 IV. 6., gest. 1880 II. 7.

3) Emilie, geh. 1834 IX. 28.; cop. 1867 VII. 22. mit Ulrich Stutz von Pfäffikon(später Zürich), Secundarlehrer und Privatdocent für Naturwissenschaft am Polytechnicumin Zürich.

Hans Georg F. studirte Jurisprudenz und erwarb 1822 in Göttingen den juristischenDoctortitel. Seine Dissertation trug den Titel: „De obligatione uxoris circa solvendamariti debita secundum jus Germanicum medii aevi“ (Gottingae 1822h Er wurde inZürich Mitglied des grossen Stadtratlies und des grossen Käthes, Secretär der Ansässen-,Assecuranz-, Bau-, Forst- und (fütercommission, Präsident des Bezirks- und des Oher-gerichtes; er arbeitete den Gesetzesentwurf aus betreffend das Verfahren in bürgerlichenRechtsstreitigkeiten im Kanton Zürich.

40.

Friedrich Caspar Finsler-Aley er (Sohn von 26),geh. 1804 IX. 15., gest. 1882 VL 17.

cop. 1832 VIII. 27. mit Anna Meyer von Zürich, Tochter von Kaufmann MelchiorMeyer, Oberstlieutenant der Cavallerie und der Anna Barbara Finsler (Tochter von 33)(geb. 1811 VILL 25., gest. 1887 I. 27.).

Friedrich Caspar F. studirte in Göttingen und Heidin Forstwissenschaft. 1827 kamer als freiwilliger Forstgehülte zum Oberförster Baron von Usslar in Lauteberg im Harz.Arnold Escher von der Linth kam einige Jahre später dorthin, um die Hüttenwerke imHarz zu besichtigen und sagt in seinem Tagebuch: „Als er (nämlich der Wirth vonLauteberg) hörte, dass ich ein Schweizer und aus Zürich sei, war er ausser sich vorFreude, indem Finsler aus dem Kratz ein Jahr lang hei ihm gewohnt hatte. Finslerwar hieher gekommen, um den Unterricht des ausgezeichneten Oberförsters zu gemessen.Dieser habe sich hei seinem Weggang geäussert, er hätte schon 50 Zöglinge gehabt, abernoch keinen Finsler und unter 50, die noch kommen werden, werde er keinen mehrlinden, der so geschickt zur Arbeit sei wie er.“

Nach Zürich zurückgekehrt wurde er Secretär der kantonalen Forstcommission undAdjunct bei Forstinspector Hirzel, 1832—4864 Oberforstmeister des Kantons Zürich, 1834wurde er mit Sauvin von Bern nach Basel berufen, um bei der Trennung von BaselStadt und Land die mit Forstsachen zusammenhängenden Punkte zu ordnen. Zum Dank