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Aachen, den i8ten October iSiS.
All»'echt,
Geheimer Cabiuetsrath.
Man wartete bis zum Schlüsse des Jahresohne das MindesLe zu erfahren, und besorgt, dieAngelegenheit mögte in Vergessenheit geralhenseyn, brachte man sie am 5isten December lgiSvon neuem bei dem Minister v. Altenstein in Erin-nerung. Dies fruchtete. Die Regierung zu Mün-ster ling nun ihr Geschäft an, und forderte ge-nauen Bericht über die Lage der Dinge und frag-te insbesondere: wieviel die Gemeine selbst zur
Unterhaltung des Gottesdienstes beitragen wolle?Diese erbot sich, die Kirchengebäude aus eigenenMitteln zu bezahlen, bat aber um Besoldung ei-nes Predigers, Schullehrers u. s. w. Aber soeifrig wie sie in ihrer Angelegenheit waren,konnte die Behörde nicht seyn, die mehr undoft etwas Dringenderes zu thun hat. Von neuemschrieben sie an den Oberpräsiden Len zu Mün-ster, der sie bald darauf mit einer angenehmenNachricht überraschte, indem er ihnen folgendeUrkunde überreichen liefs: