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Reu dich sehr/ o mei ne see le / Und ver giß all noch undWeil dich nun KHristus/deinHErre /Rufftaus diesem jam mcr
^ Die kein ohr je hat gehöret/Und in e wigkeit auch währet
öallus.
Die kem ohr je hat gehöret / Und in e wigkeit auch währet
2.
Tag und nacht hab ich geruffen
Zu dem HLrrcn/ meinem GOtt/
Weil mich siätö viel creutz getroffen/
Daß er mir hülst aus der noth.
Wie sich sehnt ein wanderömann/
Daß sein weg ein end mög han /
So hab ich gewünschet eben/
Daß sich euden mög mein leben-
z. ^ '
Denn gleich wie die rostn siehen/
Unter dornen spitzig gar/
Also auch die Syrtflm gehenIn lauter angst und gcfahr.
Wie die meeres-wellen sind/
Und der ungestümme wind/
Also ist allhier auff erden/
Unser lauft voller beschwerden.
4. ^Welt/tod/teuftel/sünd und Hölle/Unser eigenö fleisch und blut
Plagen siätö hier unser stele/
Lasten uns bey keinem muth: ^Wir seynd voller angst und plag/Lauter creutz seynd unser tag:
Wann wir nur geboren werden/
Findt sich jammer gnug auft erden.
5.
WanH die Morgenroth hcrlcuchtet/Und der schlaff sich von uns wendt/Sorg und kummcr daher streichet/Müh findt sich an allen end.
Unser thränen seynd das brod/
So wir essen früh und spar:
Mann die sonn nicht mehr thut scheinen/W nur lauter klag und weinen.
6.
Drum/HEnAHrist/du Morgensterne/Der du ewiglich auffgchst/
Sey von mir jetzund nicht ferne/
Weil mich dein blut hat erlöst.
Hilff