Rhör / o HEn / mein bitt und flehen / Und laß dir das zu ohren
2.
Zeuch für gericht nicht deinen knechte/Mit mir nicht zürne oder rechteVon wegen meiner Missethat:
Dann auö dem menschlichen geschlcchteIst niemand der für dir recht hat.
z.
Der feind/der mir thut widerstreben/Zu boden niederschlägt mein leben/Hinein ins finsterniß mich legt /Und mich daselbst verbirget eben/Wie man einen verstorbnen pflegt.
Mein geist in mir ist/wie zerschlagen/Für schmertzen und grossem wehklagen/Weil ich von dir ver lassen bin/
Daß ich auch schier n locht gar verzagen/
Betrübt ist mir Hertz/ muth und finn.
In diesen nöthen und elendeZurück ich mein gcdancken wendeAuff deine grosse wunderwerck /Betracht die thaten deiner Hände/Damit ich mich dann tröst und stärck.
6.
Zu dir ich meine händ/oHErre/Mit seuffzcn ausstreck und aussperre/Und meine arm zu dir ausbreit /
Mein seel nach dir dürst wol so sehre/Als ein dün land nach seuchtigkeit.
p X U 5
7-
Drum saum dich nicht / erhör mein fle-hen/
Dann