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Ulrich von Chur vor dem Gerichte cles Schultheissen AndreasHoppler zu Wintertliur auf dieVeste Bietberg, die Veste Hohen-juvalt und die Leute und Güter, die Eietherg selig ge-lassen hat 1 . Scliloss Eietherg ah er wurde dem HoclistifteCliur von andern Verwandten des letzten Herrn von Eietherg,Avie denen von Lumarins 3 und Eäzüns 3 , streitig gemacht, undgelangte erst 1370 4 nach allerlei stözz, misse Ii elung undansprach durch Compromiss von den Eäzüns an das Bistum.
Eitter Hermann (VI.) und Pfaff Hermann betätigten sicliauch im Dienste Österreichs, denn sie versprachen am14. April 1362 5 den Herzogen durch die Hand Bischof Johannsvon Gurk, ihres Kanzlers und Verwesers in Schwaben und Elsass,für sich und 12 Ehrbare mit Helmen — seih zw elf er bereumit helmen, iek 1 ichen he 1 me se 1 bander gewaphent— bis zum 24. Juni 1363 Dienst zu leisten für 2000 fl., die aufihr Pfand Altenkirchen, Burg und Stadt, das sie mit allen Beeiltenund Nutzen in rechter Pfandesweise gemessen, und den Herzogenoffen halten sollen, geschlagen werden. Was sie an Bossen undHengsten verlieren, sollen ihnen die Herzoge ersetzen, wie siees andern ihren Dienern tun. Die beiden Brüder nahmen am18. Oktober 1363 6 nebst ihrem Neffen, dem Edelknecht Ulrich (VII.),Bürgerrecht zu Zürich.
Beringer (IV.) starb vor dem 19. Juli 1370, wahrscheinlichbereits vor dem 6. Mai 1369, da er wenigstens am Verkauf derHerrschaften Greifensee, Elgg und Altregensberg nicht beteiligtwar. An jenem 19. Juli 1370 7 schenkte nämlich Hermann umseines Bruders, Herrn Beringers sei. Seele wegen, der ÄbtissinClara von Lindenberg zu Händen des Klosters Tänikon dieAdelheid Biiler von Ettenhausen, des Bülers von MeistershausenTochter, Eudolfs des Hofstetters von Ettenhausen Hausfrau undalle ihre Kinder mit Leib und Gut zu rechtem Eigen.
1 vgl. p. 35 Anm. 4.
2 Mohr, cod. (lipl. III p. 34 11. 19.
3 v. Juvalt, Necrologium Curiense p. 26 f.
4 Mohr, 1. c. p. 231 n. 151.
5 St. A. Z. Stadt u. L. 1333. Pfaff Hermanns Sigel zeigt zwei neben-einander stehende Schilde, von denen der erstere die drei landenbergischenRinge aufweist, während der andere geviertet ist. (vgl. Beilagen: 5. Urkunde).
0 St. A. Z. Bürgerbuch (Copie) p. 100 b.
7 Iv.-A. Thurgau, Tänikon 72 (vgl. Reg. Tänikon 76).