dem czewelff'en funff haben die sach an vnsers genedigen lierm des Römischenkuniges hoff gewiszet vnd geteilt, die vhergen Syhen von den czwelffen sollengeteilt haben: Sintdemals das vnser obgenanter Oheim durch seinen furspreehenfurgeczogen habe, es sey keyserlich recht vnd frenckiscli lantrecht, vnd wolledas furbringen, das sulch lehen In vorgeschribner masz nicht geerbt berdenstillen. Also bekennen wir In eraft dicz briefl's, das wir bisz her nicht andersverstanden, noch vernumen haben, noch anders gehört teilen, dann das in ge-teilten vnd vngesameten lehen in der rechten lynie der Scliipschafte, als vomvater auf den sün vnd von svn furbasz auf seinen svn, A nd also lurbasz nichtin der Seitlingen lynyen der geschipschaft lehen erben sullen, nach keyserlicherAmd frenckesclien rechten, Es sey dann, das der horre Im geding oder lurbortgetan habe. Amd des ezu Yrkunde haben wir vnser Insigel an diesem brief ge-hangen. Geben czü Yorcheim, am Mantag A T or sant dionisientag, Nach Cristigehurt Aderczeheidiündert Jare Amd darnach In dem Sechczeden ,Taren.
ißtmtinbiidj brs Sttarligmfcn JFricbridj I.
Ebendas, gleichlautende Gutachten des Burggrafen Johann zu Xiirnberg d. d. BO. September 14 10, der Grafen Friedrich undWilhelm von Ilenncberg d. d. 9. und 11. October 1410. und des Grafen Einhard von Castell d. d. 13. October 1410.
DI,XI.
Bimipf 3nliunn ipdjiitiiit eine Mrssüliftiuig ffi iicinliarilsliofcii.
5. October 141(i.
Wir Johanns von gotes gnaden Burggraue ezu Nuremberg Bekennen Offen-heit mit diesem britte, das für vns körnen sein Amser armleute AmnReinharczhofcnan der Eisclt gelegen, Amd haben aus gebeten, In ezu gunnen, nach heim Con-rads pfarrer ezu diespek tode, ein ewig messe in der eappeln doselhsten zustillten mit ander frtuncr leute liulffe, die ir ahnusen vnd gäbe dorczu sendenvnd gehen Averden. haben wir angesehen ir Ileissig bete Amd sunderlich, dasgotes dinst geniert werde, vnd haben denselben Amsern Armenleuten von Rin-harezhofen noch heim Conrads obgenanten tode gegunnet, ein ewig messe inder eappeln zu Reinharczhofen zu stiften, dorczu wir auch dann liilfffich seinwollen, daz die dester lobelichcr aufkome Amd gestiftet werde, Amd gunnen Inder ezu stillten in cralt dicz briues, doch also, das wir Amd Amser herrschaftdieselben ewigen messe alczeit leihen sollen, als ofte sein not geschieht on-geuerd. Ilirumb wir allen den Amsern ernstlichen gebieten, dieselben vnserarmleute von Reinharczhofen an solcher Stiftung in obgeschribner masz nicht
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