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7 (1861) Urkunden der fränkischen Linie : 1411 - 1417
Entstehung
Seite
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vns dann gelegen tage zum rechten seczen vnuerczogenlich In einem Monednach dem vnd er des von vns oder den vnsern vermanet wirdet; wo die Sachendann nicht gütlichen berichtet werden möchten, was sie oder der mererteylevnter In dann In einem freüntlichen rechten erkennen vnd sprechen werden,dabey sol es bleiben vnd von vns beyden teylen gehalten vnd volbralit werden.Desgleichen ob der egenanten Stete, eine oder mere, zu vns selbs In obge-schriber masze clage oder vorderunge betten, oder gewunnen, welche dasangeen würde, die sullen awsz vnserm Rate einen zu einem Obman kyesenvnd nemen, welchen sie wollen, des wir danne auch mechtig sein Süllen, alsferre vnd er das nicht verlobt hat, auf einen gleichen zusacze, der vns danneauch bederseit darczu gelegen tage bescheiden sol vnuertzogenlich In einemMoned; vnd wes er vns dann gütlichen nicht vertragen möchte, was sie oderder merer teyle danne In einem freüntlichen rechten erkennen vnd sprechenwerden, dabey sol es aber bleiben vnd genczlich gehalten werden. Gewünnenaber wir oder die vnsern zu eynigen oder sunderlichen Personen derselbenStete, oder das eynige oder sunderlich Person derselben Stete zu den vnsern,die bürgere oder gebawre sind, ichtes zusprechen, So sol yederman gerechtwerden vor dem Amptman oder Richter vnd In dem gerichte, do er hingehöretvnd gesessen ist. Wo aber die obgenanten Stete, eine oder mere, von Irergemeynde vnd Stete wegen, oder eynige vnd sunderliche Person derselbenStete zu vnsern erbern dinern, Rittern oder knechten zusprechen gewünnen,oder hetten, So sullen sie recht von In nemen vor vns oder vnserm Ratlie; vndwenn wir, vnser hofmeister, oder vnser gewalte, der dann von vnsern wegendie zeite ist, darczu gevordert werden, So sullen vnd wollen wir In vnuer-czogenlichen In einem Monde gelegen tage bescheiden vnd slewnigs rechtenliellfen. Ob auch icht erbe oder eygen In der zeite verfiele, das sölte manawsztragen, nach gelegenheit der Sache, mit gleichen freüntlichen rechten aufgute getrawen ongeuerde. Wo wir auch In der obgeschriben zeite also kriegehetten oder gewünnen, die In denselben Jaren nicht zuende körnen, So sullenvnd wollen wir des doch beiderseit darnach gleich wol vestiglich beieinanderbleiben vnd einander beholffen sein, des sich vnser dhein parthey von der an-dern seczen Son (sic!), noch richtunge an die andern aufnemen sol, alslannge,bis das alles zuende körnet, doch In disen obgeschriben Sachen allen vndiegliclien besunder, nemen wir ausz den Allerdurchlewchtigsten fürsten vndherren, hern Sygmunden Römischen vnd vngerischen etc. künig, vnsern gne-digen herren, vnd das heilige Reiche vnd auch den hochgebornen fürsten, hernJohannsen Burggrauen zu Nüremberg, vnsern liben Bruder, vnd den Landfride,wieder die wir hierinne, noch damit nichts verbunden, noch verschriben sein

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