DL VII.
23. September 1416.
Fr Ulrich Burggraue zu Nuremberg gelobt, die Stat zu Swabach, als siemit im Selbscliole geworden ist gen Ileinczen Hebichter umb dreissig Gulden,allezeit von sulcher Selbscholschaft zu ledigen.
Geben zu Cadolzburg, am Mittwochen vor Michahelis, Anno etc. XVI.
dDrißinnl im fiönigl. laitisrijm ^rauiupalnrdjiuc jn Ifirnbcrg.
mit anli. Burggrafl. WiUlemanns - Siegel.
DLVIIl.
ilfdjtsgiitadjtcii ks pfal^nifni loihiig bei lljrinin i>ljii5.5trcitiglmtEii ks kann er mit Burggraf J'rickid) ju lürnhtrg.
26. September 1416.
Wir Ludwig von gotes gnaden Pfalzgraff bey Reine, des heiligen Römi-schen richs Ercztruchses vnd herezog in beyern, bekennen offenlieh mit diesenbriff, das vns der hocligeporn fürste, her Fridrich Burggrafe czü Nürernberg etc.,vnser lieber Oheim, gesagt vnd fürbracht hat, wie das im sein lehemnann mituamen genant Stephan Tanner von todes ab gangen sey, von dem Im, als ermeinet, so lieh lehen, die derselbe Stephan Tanner von dem iezgenanten vnsenn
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Oheim Burggraf Fridrich czü lehen gehabt habe, das es Im ledig worden sey,dorvmb das derselb Stephan Tanner Inn gesonderten vnd geteilten gütern mitallen seinen vettern geseszen were. Also kome für In Markart Tanner vndvordert solich lehen an dem vorgenanten vnsenn Oheim Burggraf fridrich, Imdie czü Lilien von Erbschafft heim vnd schiltes wegen, vnd sprach darczu : obder obgenant vnser Oheim meinte, das er Im die lehen czu lihen nicht schuldigwere, das er Im dann des tage für sein Manne bescheide. Also habe der ob-genant vnser Oheim Im des tage beschieden vnd Sybenczelien seiner Mannean das recht geseezt hat, der funff ausz denselben Sybenczelien vnsenn Oheimdie lehen czugeteilet haben, des die andern czwelff darNach einen beratt ge-nomen haben vnd vnser obgenanter Oheim Inn einen andern geseezten tagbescheiden hat, do dieselben czwelff auff kommen sint; vnd ausz den czwelffenfunff haben die Sache an vnsern gnedigen lierrn des Romyschen kuniges hoffgeweiset vnd geteilt, die vberigen syben von den czwelffen sollen geteilt haben:
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