kurfursten vnd andern gunnen, Im als einem Römischen kunig zuschreiben.Wurde auch Vnser gnediger herre kunig Sigmund zu rate, einen gemeinenvicarium in deutschen Landen zuseczen, das sol er thun mit wissen vnd willendes obgenanten vnsers gnedigen herren kunig wenczlaws. Es sol auch vnserrherre kunig Sigmund des heiligen Reichs heiligthum vnd andere clainotli, wiedie genant vnd woran die sein, die der obgenant vnser herre kunig wenczlawInne hat, die weile er lebet, von Im nicht fordern, noch yn zu keynen Sachennotigen, noch fordern, domit sein person, ere vnd wirde mocht geswecht wer-den, bcyde in geistlichen vnd werltlichen Sachen. Auch so sol vnser gnedigerherre kunig Sigmund vnserm gnedigen herren kunig wenczlaw an seinemkunigreicli vnd der Cronen zu Beheim, allen Iren Eurstenthmnen, landen vndleuthen, die weile er lebit, nicht hindern, irren, noch Im dorin greilfen in kein-weise, Sünder yn dobei hanthaben, schuczen vnd schirmen vnd geruigliclienbeleihen lassen, als seinen lieben Bruder. Es sol auch der egenant vnser gne-diger herre kunig Sigmund nymandes behollfen sein, der wider den egenantenvnsern gnedigen herren kunig Wenczlaw sein wolte. Wolde auch ymands denegenanten vnsern gnedigen herren kunig Wenczlaw an seiner person, eren adirwirden leidigen, betrüben adir swechen, wider den sol Im der obgenant vnsergnediger herre kunig Sigmund, als billicli vnd muglich ist, nach allem seinemvormugen behollfen sein; desselbengleich vnser gnediger herre kunig wenczlawvnszerm gnedigen herren kunig Sigmunde auch thun sol. Was auch lande,nucze adir Slosz von dem kunigreich vnd der Cronen zu Beheim verseczt, adirvnserm gnedigen herren kunig wenczlaw emphremdet adir enczogen wordenweren, sol derselbe vnser gnediger herre kunig Wenczlaw seinen willen vndgunst darczu geben, das vnser gnediger herre kunig Sigmund die losen adirsust, wie er mag, zu seinen henden bringen muge, vnd ab got vber den ege-nanten vnsern gnedigen herren kunig Sigmunden gebieten wurde, das er vontodes wegen abginge, da got lange vor sey, So solden sulche Slosz dann wideran den egenanten vnsern gnedigen herren kunig Wenczlaw vnd die Cronen zuBeheim geuallen. Auch was briue vnser gnediger herre kunig Sigmund be-durlfen wurde, die obir slosz, lande vnd leuthe stunden, Odir auch die dosagten ubir lurstenthumen, herschaft, lande vnd leuthe, die dem heiligenReiche odir den egenanten vnsern gnedigen herren kunig Sigmund, adir kunigWenczlaw vorfallen weren, adir voruallen wurden, die sol derselbe vnser gne-diger herre kunig Wenczlaw vnserm gnedigen herren kunig Sigmund leihenvnd schicken, als uerre er die ynne hat, sich der czugebrauchen, solich landezuuordern vnd Irer beder uucz vnd frumen furczuwenden, vnd neinliclien solder obgenante vnser gnediger herre kunig Wenczlaw soliche briue, die er hette
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