Druckschrift 
2 (1898)
Entstehung
Seite
138
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438 Das gräflich Lamberg'sche Familienarchiv zu Schloß Feistritz bei Jlz. 48

(Ein 2. Brief vom selben Tage enthält die Forderung an MariaMarg>, jene 1000 Thaler, welche von Carl Ludwig der Anna Catrinavermacht, bisher aber noch nicht ausgezahlt worden waren, binnen 14 Tagenzu entrichten.)

1667. Soldatenverpflegung; G. A. Schrampsf; Gottf. v. Eyb.

Für Oberst von Khayserstain und seine Stabspersonen.

Für die Leibcompagnie d. Dragonerreg. des Obersten Jaquc Gerhard.

Für die Compagnie d. Obristwachtmeisters v. Schlechtenthall v.Dragoncrreg. Jaque Gerhard. 3 Orig. (Pap. m. 1 Sieg.)

1668, 9. Mai. Heirathsbrief, ausgestellt von Anna Francisca, geb. Gräfin vonHörberstain, an Philipp Valentin Freiherrn von Sigerstorsf.

(Jnv. Phil. Val. Sig., briefl. Urk. 17.)

1668,19. October, Graz. Jörg Maiminger, landschaftl. Sicherm, geschworenerFußbote, erklärtden citationsbefelch, wcillcn denselben niemandt annembenwollen, in der dienerstuben in beyßein der Frau Zimcrmenschin und desLaggrey auf ain truchen nidergelegt und mit am stain beschwört" zu haben.(Angelegenheit Anna Cath. contra Marie Marg. von Eyb.)

Orig. (Pap. m. ausgedrücktem Siegel.)

1669,7. Januar, Graz.Haubt Liquitations Articul" in der Erbschafts-angelegenheit zwischen Maria Marg. von Eyb. und ihrer SchwägerinRegina Jsabella Gällerin, geb. von Eyb. (et. Regest vom 1. October1667 u. f.)

Es wird constatirtl

1. Christoph Rudolph von Eyb. hat niemals das ihm gebührendeväterliche Erbe (im Gesamtbetrage von 11892 fl. 3 fl 23H4 -H) erhalten.

2. Dessen Bruder Karl Ludwig behielt alles Gut und Geld für sich,wirthschaftete aber schlecht, zahlte keine Steuern, Schulden und Zinsen, sodaß z. B. seine Gülten von der Steierm. Landschaft cingcpfändet wurden.(Aufzählung seiner Ausgaben, welche die väterliche Erbschaft mit 15233 fl.1 fl 26 (/z H übertreffen.)

3. Er verschwendetemit vüllen Diennern und pfcrdten, stattlichenlübereyen, grossen stattlichen mallzcitten, gastungen, spllllcn u. drgl. ..."alles, was er seiner Mutter, wie seinen Schwestern Regina Jsab. undEster Säntl zum Lebensunterhalt geben sollte, sowie die eigene Erbgebllhrund auch das mütterliche Gut, welches dem Christoph Rud.in successiv»"gebührte, hat er angetastet undmehrist auch verhausst".

4. Ist anno 1652 und 53 auf das dringende Verlangen allerSchwestern des Carl Ludwig nach dem ihnen versprochenen Legat von Herrnvon Wildenstainanstatt seiner verstarb. Frauen Ehegemahlin, geb. Freyinvon Eybeßwaldt", Herrn Johann Carl von Wirczburg und ChristophRud. von Eyb. sowie Doctor Mauererauf commissionshantlungen clardemonstrirt worden", dass jene brüderlichen Legate gar nicht gebührten,worauf auch alleprätcntenten" von ihren Forderungen abgestandenwaren.

5. Daß die Legate den Schwestern des Erblassersweilten der verlaßnicht solvsncko" nicht gebührten, wurde neuerdings im Februar 1657 inder Wohnung Christ. Rud. von Eyb. von diesem, Johann Franz Freih.von Wildtenstain (für seine Frau), Hannß Friderich Gällcr (für seineFrau), Doctor Weltlicher und Hannß Feurer, Sollicitator und geschworenerWeisbote, festgestellt. Orig. (Pap.)

1669,12. Januar. Graz. Zacharias, Freiherr von Gablkhoven, Steierm. land-schaftl. Landes- und Hofrechtbeisitzer und Landesverweser fordert JohannCarl von Wirczburg, kais. I. Oe. Hofkanzler bei seiner Ehre, Treue undGlauben von Amtswegen auf, alles, was er in Angelegenheit der Legate,