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Christ. Rud. von Eibesw. möge seinen Bruder erinnern, „daß der-selbigc mir auf Gräz in mein quartier „auf den Graben" in deß ver-storbenen Herrn grasten von Tättenbach garten seine Verpflegungsgebühr(pro Juli, Aug., Sept. ä 17 fl. 28 ^.) gegen meine bcscheinung alsogewiß erlegen und sich weiters nit vermanen lassen alß in den widrigenkhrasft der an mich scharffen und gemessenen ordinanz mit der unver-schandten militärischen execution verfahren werdten müßte."
Orig. (Pap. m. Sieg.)
1662,21. November, St. Georgen (?). Maximilian Jag, Lieutenant in derCompagnie des Rittmeisters Adams „deß löbl. grast Testa-Picolaminischenreg. curasire" bekennt, dass er von den Unterthanen des Rudolph vonEybeswaldt „ain gellegenes Dienstpferdt ausf ordentliche abraithung mitdeni supan" genommen und 4 fl. von der Entschädigungssumme schuldiggeblieben ist. Orig. (Pap. m. Siegel.)
1662, Graz. Bestätigungen der gezahlten Soldaten-Verpflegungsgebühr, ausgestelltvon Carl Friderich Freih. v. Teusfenbach, Commissarius, an GottsridtF. v. Eilbeswaldt. Orig. (Pap. m. Sieg.)
1664,13. Februar, Graz. „Inventarium unnd beschreibung über weyland deßWollgebohrnen Herrn Herrn Christoph Ruedolphen Freyherrn von und zuEybeswaldt -c. ec. sel. zeitlichen verlassenschafft, so alhie zu Gräcz in hauß,wie auch zu Eybesfeldt an heindt zu Endgeseczten däto ordent-lich inventiert und bcschriben worden."
(Enthält ein Verzeichnis von 174 Urkunden, aus welchen die wichtigerenin diese Regestcn aufgenommen wurden. Sie sind bezeichnet: Jnv. Chr.Rud. Eyb.)
Unterzeichnet von I. Gabriel Maschwander, Freiherrn, und Wolff Maxv. u. z. Eibißwoldt, Freiherrn.
Orig. (Pap. m. 2 Siegeln.)
1664, 6. Mai, Schloß Landsberg. Johann Georg von Freising, Hauptmann derhochfürstl. Salczburgischcn Herrschaft Landtsperg, quittirt Maria Marga-rethe Freiin von Eyb., geb. Herrin von Vilters, „anstatt ihres ver-storbenen Herrn ehegemachls h. h. Christ. Rued. et. et." die Zählungdes zur Herrschaft Landtsperg gehörigen Zehents pro 1662 u. 63, i. s.866 fl. Orig. (Pap. m. Sieg.)
1664,18. September. „Schätzung über weilandt deß wollgebohrnen Herrn HerrnChristoph Rudolf Frh. v. Eybeswaldt seel. dero hinterlassenem Mallerhofim Ambt Stangerstorff, sambt dem darzue gehörigen Grünnten, so nachdem löbl. Stüfst Rein dienstbahr." Pap., 8 Bl. Octav.
1663,13. März, Graz. Margaritha F. v. Eyb. bezahlt als Gerhabin ihrerKinder an Anna Maria F. v. Khinburg 1060 fl. als Abfindungssummefür die Ansprüche, die Anna Maria v. Kh. vom Vater her „bey der inder hosfgassen liegenden behaußung auf den obern stockh hat." (Quittungdes gezahlten Betrages von 1666 fl.) Orig. (Pap. m. Sieg.)
1665, 29. April, Graz. Vergleich zwischen Regina Jsabella Gällerin, geb. vonEyb. und Maria Marg. Dorothea von Eyb. als Notgerhabin ihrerTöchter, die „hochzeitliche ausstafierung und gebührente heyerath guet"betreffend, welches der Regina Js. von ihrem Bruder, dem verstorbenenGemahl der Maria Margaretha, Christ. Rued. v. Eyb., als „väterlichenund eum lienstieio IsZis et inventurii erclerten brücdcrlichen erben" vor-enthalten und deshalb eingeklagt worden war.
Der Vergleich wurde vor dem Schrannengcrichte unter dein Dat. des25. Aprils 1665 von Johann Sebastian Freih. Schahl und MaximilianFreih. von Gäller „alß in fachen dcputirte commissaricn" unter Beiseinvon 5 Beiständen geschlossen.