Druckschrift 
2 (1898)
Entstehung
Seite
112
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112 Das gräflich Lamberg'schc Familienarchiv zu Schloß Fcistritz bei Jlz. 22

der Elisabeth Paumbsl zur Bezeugung seiner ehelichen Geburt einenGeburtsbrief aus. Perg., Siegel fehlt.

1603, 13. Mai (Pfingstmontag), Feistritz. Bernhardin von Mindorff auf Feistritzund Hochenbruckh verkauft seinem Unterthanen Kollman Khlain unddessen Gattin Katharina eine halbe Hofstatt zu Hainstorsf.

Pergament, Siegel fehlt.

1604 ? 2. April, Wien. Hans Sigmund v. Eybeßwald an seinen Vater Sig-mund:

Er soll mit seinem Oberst nach Prag reisen und bittet deßhalb denVater, da er den Sold nicht bekommen, um Reisegeld. Er frägt auchan, warum sein Bruder Gottfried noch nicht herausgeschickt worden seiund theilt mit, daß der Oberst nach der Zurückkunft von Prag persönlichsich bei ihm einfinden werde, um den Bruder Gottfried auszukitten.

1604 ? 27. Mai, Wien. Hans Sigmundt v. Eybeßwald an seinen Vater Sig-mund, best. Rittmeister in Steier.

Hans Sigm. E. ist in Begleitung seines Obersts von Prag nachWien gekommen, um den Herrn v. Lichtenstein abzuwarten, der das Re-giment abdanken soll. Obwohl sein Oberst in Ktirze wiederum werbenwird, frägt er doch an, was für Aussichten ein Kriegsmann in Steierm.habe. Der Landtag in Preßburg soll noch bis Johanni dauern. Es sollenauch noch 2 Negim. Fußvolk, von denen eines der v. Hofkirchen führtund 2000 Pferde, wovon 1000 sein Oberst führt, hinabgeschickt (wohin?)werden. Auf dem Landtage soll auch Potschkey erscheinen. Der Kaiser zuPrag habe besohlen, mit den Türken Frieden zu machen, sei es auf wasimmer für eine Weise. Es sei aber wohl keine Aussicht, daß dieser zu-stande komme, „denn der Feinde ziehe gar stark zusammen."

1605,1. Mai. Christina von Saurau, geb. Rindschattin, ladet ihren VetterHans Sigmund v. Eybiswaldt zu ihrer Hochzeit mit Matthias vonWurmprandt-Suppach am 12. Juni 1605 ini Schlosse Stuppachi. Öfter, ein.

1605,17. October, Graz. Friedrich von Eibeswald an seinen Vater Sigmund.(Der Inhalt ist unwichtig.)

1606,10. November, Straßburg. Antwortschreiben H. Zingls. des Vicedoms,an seinen Vetter Hanß Christoffen von Lichaue, worin er ihm für dieEinladung zu seiner Hochzeit mit Margarethe, des Georg Haußer aufWinpuech Tochter, dankt u. erklärt, sein Hochzeitspräsent werde der VetterSeb. Saurzapffl an ihn „unnd seine junkhfraue praut" überantworten.

Copie (Pap.)

1606,10. November, Straßburg. Der Vicedom Hartman Zingl an seinenVetter Sebastian Saurzapffl zum Holnstain, den er bittet, dem „HanßChristoffen von Lichaue und seiner junkhfrauen praut von dem Stöckh-schen Legat ertragncn Verzinsung am hochzait present von seinetwegenzu überantworten". Copie (Pap.).

1607,9. Mai, Salzburg. Sabine, Witwe nach Erasm. v. Khicnburg, geb.Freiin v. Lamberg, quittiert der Sabine Zingl, geb. v. Neuhaus, die250 fl. jährl. Witwcnunterhalt, welche Georg Sigmund v. Neuhausund dessen Gattin Elisabeth, geb. v. Khicnburg, nach deren Tode ihreSöhne Hans, Veit u. Caspar und nach deren Tode Sabine Zingl zuzahlen schuldig war.

Sabine v. Khicnburg, geb. Freiin v. Lamberg.

Pap. mit aufgcdr. Siegel.

1607, 9. Mai, Salzburg. Sabine v. Khicnburg, geb. Freiin v. Lamberg, Witwenach Erasm. v. Khicnburg verschreibt die 250 fl. „jährlichen wittiblichenDeputat und Verzinsung" die ihr von Georg Sigmund v. Neuhaus und