100 Das gräflich Lambcrg'sche Familienarchiv zu Schloß Fcistritz bei Jlz. 10
1553,11. Juli. Schirmbrief, ausgestellt über das Haus in der Hofgasse zuGräz von Wilhalbm von Traudtmanstorff an Georg Prciner H.
<Jnv. Christ. Rud. Eyb., 9).
1553,6. September. Freyungsbrief des Eybiswaldt'schen Hauses, den KönigFerdinand I. dem Georg Preincr gegeben.
(Jnv. Br. Stück :c. w., 29.)
1553, 6. December, Wien. Bcfrciungsbrief, ausgestellt an Philipp von Trautt-manstorsf von Kaiser Ferdinand I.
(Jnv. d. Gottfr. v. Eyb., 17).
1554, (am achten suntag nach Ostern), 29. Mai. Gregor Wrachoi an Sig-mund von Eibisbalt wegen Verkauf eines Weingartens gelegen im Ziercckh.
Pap.
1556, 28. October (Sandt Simon vnd Judastag). „Hanns Fülkho zu Gamblitz"verkauft seinem Unterthanen „Blasius Gnäser" und dessen Gattin Barbaraeine Wiese, gelegen „in dem Loposchenig".
Pcrg., Siegel fehlt.
1557, (Mittich vor fand Mathiastag,) 17. Febr. Heiratsbricf zwischen MertLeismaer zu Wischern in Weißenkircher pfar und der Katharina, Tochterdes Rueprecht Seilmacr.
Sieglcr: Hanns „derzeit obtaier ^) zu Selan ^)."
Perg. mit Siegel.
1559, 24. Februar.
Kaufbrief
von „Sigmund von Mindorff" an seine llnterthanin „Kunigunde Gicfser-ling" und ihre Erben „über ain Uberlanndtgrunndt", welcher baar bezahltwurde. Die Käuferin und deren Erben haben dem „Rabat und all an-deren Anforderungen" nachzukommen. Das Grundstück darf nur mitBewilligung Mindorsss, resp, dessen Erben wieder verkauft werden, wobeiM. der Zehent zu leisten ist.
1559,18. Dec. „Vermerckht, was mier die vnderthanen zu Sallnhoffen ober des,so ich an jeczo den 8. Deczembris des 59 Jar von Inen nit emphangcnmigen, noch Best schuldig bleiben, wie volgdt:
(Zum Schlüsse:) Dises Register ist ann heudt datto von vnnsernGerhabn vnd der Frauen Preinerin dem Phlegcr vnndter vnser vertigungdes Einzupringen vnd zu veraitten vberandtwurdt worden."
Virgina Preinerin, Paul von Eybeswaldt, v. Hebsticz (?).
Pap. mit 3 aufgedr. Siegeln.
1559,22. Juni, 1569, 29. Aug. Supplication des Rueprecht zu Wischern anPawll von Eybeßwaldt und Adam von Lembsnicz wegen Einantwortungeiner von Leonhardt zu Wischern gekauften Hübe. Verordnungen desChristoph Resch, Vicdomb in Steher, an die genannten in derselbenAngelegenheit.
Pap., 13 Stück
9 Das grfl. lambergische Haus in der Hofgassc ist nach dem Tode des Grf. JohannAnton 1719 an dessen Söhne Josef und Raimund Casimir gefallen. Ihm war es von seinerersten Gattin Maria Jsabella, geb. Freiin v. Eybeswaldt, testamentarisch vermacht worden.Diese hatte es von ihrem Vater Christoph Rudolph und ihrer Mutter Maria Margarctha,geb. Herrin v. Vilters 1688, 2S. Juni geerbt. Christoph Rud. hatte es von Gottfried, dieserwiederum von Hans Sigmund und dieser von Sigmund v. Eybeswald geerbt. Letzteremhatte es Georg Frh. v. Brenner vermacht, der eS 1S53, 11. Juli von Wilhelm und Andre v.Trautmanstorss gekaust hatte. An die Trautmanslorss soll es von den Windischgrätzern ge-kommen sein, die dt-s-s Haus in der Mitte des IS. Jhrh. besessen haben sollen.
9 oblaier l?) y Seeau (?)