Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
Seite
336
Einzelbild herunterladen
 

336

in die öffentlichen Blätter, nach genommener Verabredung mit dem HerrnHauptmann von Wittke, einrücken zu lassen, wie solches, nur im letztenZeitungsblatte von der Vereidigung des Landsturms in Quednau geschah.

Im Fall Sie oder der Hauptmann von Wittke einen solchen Aufsatzgemacht hätten, würde ich mir die Handschrift auf ein paar Minutengehorsamst ausbitten, um nur die Texte und Bibelworte, über welche ichgesprochen habe, einzuzeichnen.

Die Feierlichkeit selbst war wohl Werth, öffentlich beschrieben zuwerden, besonders auch der Fahne wegen.

Es ist die aufrichtige Hochachtung, mit welcher ich mich unterzeichneEw. Hochwohlgeboren

ganz ergebenster

Borowski.

Königsberg, den 23. November 1813.

Anlage 33. (Seite 68.)ll. t.

Euer Hochwürden danke ich aufs allergehorsamste für die gefälligeWeihung und gütige Aufnahme der Fahne in der Neuroßgärthschen Kirche,und um so mehr erfreut und vom innigen Gefühl der Dankbarkeit durch-drungen, ist mir Euer Hochwllrden gütige Nachricht, daß die Fahne einPlätzchen auf dem Chore, wo unsere unvergeßliche, verewigte theure Landes-Mutter so oft ihre Andacht gehalten, bekommen hat.

Was die Annonce von dieser Feierlichkeit in den öffentlichen Blätternbetrifft, so könnte mir dies als Pralerey ausgelegt werden; indessen wollenes Ew. Hochwürden oder Jemand aus dem resp. Publikum thun, so habeich nichts dawider.

Mit dem größten Respekt und Verehrung habe die Ehre, mich zuzeichnen

Ew. Hochwürden

gehorsamsterv. Hofen.

Königsberg, den 24. November 1813.

An

den hochwürdigen BischofHerrn Borowskihier.