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2) Franz Fabian Emil Cnrt, geboren am 7, Juni 1855, er-hielt seine erste wissenschaftliche Ausbildung auf dem Gymnasium zuBromberg, später zu Königsberg, bezog im Jahre 1879 die Albertiua,um die Rechte zu studireu. Von Königsberg ging er 1881 nach Ber-lin, wo er seine juristischen Studien beendete, worauf er beim Stadt-gericht in Bromberg beschäftigt wurde. Im Jahre 1882 legte er diePrüfung zum Referendar ab und wurde als solcher dem Landgerichtzu Bromberg, später dem Amtsgericht zu Lobsens zugetheilt. ImJahre 1884 trat er zur Verwaltung über und wurde seit dem 9. De-zember des genannten Jahres bei der Regierung zu Bromberg be-schäftigt. Am 20. März 1886 dem auswärtigen Amt überwiesen, be-findet er sich seit April 1889 beim deutschen Konsulat in Paris.
3 Zweig.
Der Stammvater dieses Zweiges ist Johannes Fabian, geboren3l. Januar 1829, sechster Sohn des Superintendenten Ernst LudwigK. v. H. Vorgebildet im elterlichen Hause, besuchte er später dasGymnasium zu Gumbinnen und bezog nach Ablegung der Abi-turientenprüfung im Oktober 1849 die Universität zu Berlin, studirtedaselbst Medizin und beendete seine Studien im Oktober 1853.Zum Doktor der Medizin promovirt, suchte er in verschiedenen Heil-anstalten Berlins seine theoretischen Kenntnisse durch die Praxis zuverwerthen. Nach Verlauf jahrelanger Vorbereitung ließ er sich imJahre 1858 als Arzt in der kleinen Stadt Darkehmen in Ostpreußennieder, woselbst er auch in kurzer Zeit eine ausgebreitete Praxis erhieltund sich den Ruf eines tüchtigen Arztes erwarb.
Hier erreichte er auch 1860 sein lang erstrebtes Ziel, indem ersich mit Clara, geboren 24. Januar 1838, Tochter des Oberst-Lieutenants Eduard K. v. H., ehelich verband. Sein eheliches Glück