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Broesike und der Loysa Dorothea Papendick. Mit seiner Gattinlebte er in glücklicher Ehe, die mit zwei Kindern gesegnet war. Nachseinem Ausscheiden aus der Gendarmerie verblieb er noch einige Jahrein Litthauen und siedelte dann im Jahre 1829 nach Königsberg über.Hier trafen ihn die härtesten Schicksalsschläge: zuerst starb ihm nach25jähriger Ehe die Gattin an Rückeumarksdarre am 17. März 1843,dann — 19 Monate später — am 3t). Oktober 1844 der hoffnungs-volle einzige Sohn, und schließlich verlor er durch Vertrauensbruchdas von seiner Frau eingebrachte Vermögen, wodurch er in die miß-liche Lage versetzt wurde, den Lebensunterhalt ausschließlich von seinergeringen Pension bestreiten zu müssen. Seit dem Tode seiner Gattinstand ihm seine uuvermählt gebliebene einzige Tochter Aurora zurSeite, die ihn mit aufopferungsvoller Hingabe und Liebe bis zu seinemLebensende pflegte. Der Verlust seines Vermögens zwang ihn zueiner sehr einfachen und eingeschränkten Lebensweise. Abgeschiedenvon der Außenwelt, empfänglich für alles Schöne in der Kunst, wie in derNatur, fand er in seiner Einsamkeit den höchsten Genuß in geistigerBeschäftigung. In dieser Einsamkeit besuchte auch der Verfasser imJahre 1868 den greisen würdigen Vetter, der trotz seines hohen Alterssich einer besonderen geistigen Frische und eines wahrhaft wunder-baren Gedächtnisses erfreute. Dieser Umstand hat viel zur Vervoll-ständigung der genealogischen Angaben dieses zweiten Zweiges bei-getragen. Im Ucbrigen erkannte Verfasser aus dem Wesen und derDenkweise des Hochbetagtcu den treuesteu Anhänger der gesammtenFamilie, den braven alten Soldaten, den köuigstreuen Manu, der dasallerinnerlichste Geistes- und Gemüthsleben verband mit dem leben-digsten Interesse für die Familie, der er angehörte, für die Armee,aus der er geschieden war, und für die Geschicke des heißgeliebtenVaterlandes. Dem Verfasser war es bei seiner Rückkehr aus demFeldzuge 1876/71 nicht mehr vergönnt, seinen lieben alten Vetterwiederzusehen. Ein sanfter Tod hatte inzwischen dem bewegten Lebendesselben ein Ziel gesetzt. Major Carl Benjamin starb am 16. Januar1871 im 83. Lebensjahre mit Hinterlassung einer Tochter.
3) Adam Friedrich, geboren am 15. März 1791, trat währenddes unglücklichen Krieges 1866/7 als 16jähriger Jüngling in die