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2 (1890)
Entstehung
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Aller Wahrscheinlichkeit nach ist er nach Amerika ausgewandert,hat dort geheirathet und Nachkommenschaft hinterlassen.") WeitereNachforschungen nach diesen Descendenten in Amerika anzustellen, istwegen der geringen Aussicht auf Erfolg und der großen Kosten halberunterblieben.

2) Ernst Zohaun Älluccht, geboren 1814, trat, gut vorbereitet,im Jahre 1830 als Offiziers-Aspirant in das Infanterie-Regimen^Nr. 16 ein, wurde am 19. Juli 1831 zum Fähnrich befördert undschied in dieser Charge am 8. Februar 1834 aus dem Militärstande."")Nach seiner Verabschiedung erlernte er die Landwirthschaft, wirkteauf mehreren Gütern als Inspektor und gelangte später zu eigenemländlichen Besitz. Im Frühjahr 1844 vermählte er sich mit AmalieWilhelmine Jechlau und kaufte Obrotten, ein bei St. Lorenz im KreiseFischhausen gelegenes Rittergut, welches er aber kaum 3 Jahre inBesitz hatte. Am 11. Juli 1845 wurde ihm dortselbst ein Sohngeboren, der bei seiner am 4. September in der Kirche zu St. Lorenzvollzogenen Taufe den Namen Ernst Eugen erhielt. Im Jahre 1847verkaufte Ernst Johann Obrotten und ging als Administrator derGüter des Grafen Polptcs auf Woislovice nach Nußland (10 Meilenvon Lublin), wohin ihm seine Familie im Jahre 1849 nachfolgte.Nach dreijähriger Verwaltung dieser Güter siedelte er nach dem GuteZmudz, ebenfalls im Lubliner Kreise gelegen, über, lieber seinen

sage seines Besitznachfolgers ThomasiuS nach Gerdinen im Kreise Stargardt ver-zogen ist. Die dortige Ortsbehörde giebt aber an, daß ein v. Hofen daselbst nieexistirt habe. Nach einer anderen Aussage sollte v. H. nach Danzig verzogensein. Eine Anfrage bei der Dnnziger Behörde wurde dahin beantwortet, daß derBetreffende daselbst als Einwohner nicht angemeldet sei. Einer dritten Versionnach soll er nach Amerika ausgewandert sein.

2) Es ist nicht ganz unwahrscheinlich, daß ein im Jahre 1879 bei Hermannv. Hoven auf Mittel-Röhrsdorf erschienener Leo v. Hofen aus St. Francisco eindirekter Nachkomme des ehemaligen Besitzers von Gr.-Weyda gewesen ist. Derselbehat während seines Besuches in Röhrsdorf bekundet, daß er der Familie K. v. H.angehöre, in Amerika geboren sei, in sehr guten Verhältnissen in St. Francisco lebeund zur Zeit zum Vergnügen Europa bereise. Seine Aussage, daß er zu setnerReise eine nicht unbedeutende Summe in Berlin deponirt habe, ist durch Recherchennachträglich bestätigt worden.

**) Akten im Archiv des Kriegs - Ministeriums: Ernst K. v. Hofen 1330,Unteroffizier im Regiment Ztr. 16 bis 1331, 19/7. Fähnrich, 1334 8/2. ausgeschieden.