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2 (1890)
Entstehung
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sein Vater geboren war, beseelte ihn in so hohem Grade, daß erdarnach strebte, wenigstens seinen Söhnen den Zutritt in den preußischenStaatsdienst zu verschaffen. In einer Immediateingabe an Friedrichden Großen, in welcher er die preußische Herkunft und Abstammungseines Vaters nachwies, bat er um Ausnahme seiner Söhne in denpreußischen Unterthanenverband.^) Der große König berücksichtigtesein Gesuch und gestattete seinen Söhnen den Eintritt in den preußischenStaatsdienst. Der älteste von ihnen studirte und erhielt später eineAnstellung bei der Kriegs- und Domainen-Kammer zu Cleve; diebeiden jüngeren bekamen die Königliche Sanktion in das (Lossow'sche)Husaren-Regiment Nr. 5, gegenwärtig das 1. Leib-Husaren-Regiment,auf höhere Beförderung dienend, einzutreten. Das genannte Regimentstand zu damaliger Zeit in Ostpreußen, und hierdurch wurde auch dersehnlichste Wunsch von Johann Albert Philipp erfüllt, daß wenigstenszwei seiner Söhne die eigentliche Heimath ihres Großvaters zu ihremDomicil erhielten. An seinen Söhnen erlebte er besondere Freude.Dem ältesten spendete man viel Lob über seinen Fleiß und seineZuverlässigkeit bei Ausübung seines Dienstes ans der Kriegs- undDomainen-Kammer; die beiden jüngeren erlangten in dem erwähntenHusaren-Regimente nach kurzer Dienstzeit den Ofsiziersgrad. Derältere von ihnen machte bereits den 7 jährigen Krieg mit und fandGelegenheit, bei mehrfachen Affairen sich auszuzeichnen. Generalv. Lossow bekundet sein rühmliches Verhalten vor dem Feinde mittelstSchreibens an den Vater des jungen Offiziers.^) In Folge vielfacherBeweise seiner Anhänglichkeit an sein angestammtes Vaterland (Ost-preußen) und seiner Treue und Ergebenheit gegen das preußischeKönigshaus erhielt Johann Albert Philipp, bisher hochgräflich Lei-ningen-Hepdesheimischer Rath, den Titel eines Königlich PreußischenCommissionsrathes. Trotz seiner vermögenden Lage lebte er sehr ein-fach; den größten Theil seiner Einnahmen verwendete er zu Gunstenseiner Söhne, von denen namentlich die beiden Husarenoffiziere einenicht unbedeutende Zulage erhielten. Die letzten Lebensjahre verlebteJohann Albert Philipp in friedlicher Zurückgezogenheit im Kreise

-) Familiennachrichten von Johann Albert b. H. und Bertram v. H.

") Siehe Anlage 3V.