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2 (1890)
Entstehung
Seite
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Kinder gehabt, den Adel nicht geführt, sich nur Hoven genannt hatund in jugendlichem Alter daselbst verstorben ist, lieber seine Lebens-stellung in Brabant und über die Herkunft seiner Gattin findet manin den Familicnnachrichten keine nähere Angabe. Nur Bertram machtin einer Eingabe an den König eine Andeutung, welche auf keinebevorzugte Herkunft seiner Großmutter schließen läßt.*) Seine Ehe-schließung mit Katharina Broock muß jedenfalls gegen Ende des17. Jahrhunderts erfolgt sein, weil sein Sohn Johann Albert 1692geboren ist."") Auch das Datum des Todes Johann Friedrichskonnte urkundlich nicht festgestellt werden; aller Wahrscheinlichkeitnach ist er bald nach dem Tode seines Vaters verstorben.'-"") DieseAnnahme erscheint um so glaubhafter, als er jedenfalls seine Erb-ansprüche erhoben haben würde, wenn er in der Zeit von 1700bis 1719 noch am Leben gewesen wäre.ch) Sein früher Tod magauch die Veranlassung gewesen sein, daß einerseits eine Aussöhnungmit der in Preußen lebenden Familiechch) nicht erfolgt ist, andererseitsseine hintcrlassenen Kinder keine ausführliche Auskunft über die Ab-stammung ihres Vaters erhalten haben.chchch) Es liegt hiernach dieVermuthung nahe, daß Johann Friedrich über seine Herkunft undAbstammung seine Gattin und seinen Sohn Johann Albert nur ober-flächlich informirt hat.

Jedenfalls hat Letzterer nur erfahren, daß sein Vater aus Preußenstamme, und daß dessen Voreltern im Jahre 1663 vom Großen Kur-

*) Siehe Anlage 36.

**) Nach dem Kirchenbuche zu Esscu starb Johann Albert 1765, 73 Jahre alt.

»»») Bertram v. H. sagt in seinen Aufzeichnungen:Mein Vater war schonin frühester Jugend eine baterlose Waise."

1) Wenn Dr. Hennig im Preußischen Archive, Jahrgang 17S1, nngiebt, daßJohann Friedrich auf Reisen im Auslande unvermählt verstorben ist, so ist dieseAngabe nach den Vorgängen in der Familie total falsch. Eine andere Angabe,daß Johann Friedrich bei Fchrbellin gefallen sei, erscheint ebenso widersinnig.

fs) Eine Aussöhnung mit seinem erzürnten Vater konnte nicht mehr erfolgen,da dieser bereits 1766 das Zeitliche gesegnet hatte.

ff's) Bei seiner Fnmilicnforschung hat Verfasser wiederholt erfahren, daß nochgegenwärtig lebende DeScendenten der Familie außer Stande waren, anzugebenwer ihr Großvater gewesen sei. Ein noch lebender Descendent war nicht inder Lage, den Namen und die Herkunft seiner Mutter anzugeben. Bon Geburts-und Todesdaten mußte häufig abstrahirt werden.

II. S