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I. Nachkommenschaft des kurdrandenburgischen Rothesund preußischen Ober Geheimen und Lehn-secretairsFabian K. v. 7z. mit der Elisabeth Melichin.
X. Generation.
1. Xtirahllm, geboren am 7. März 1633*), erhielt im Verein mitseinem jüngeren Bruder Fabian den Unterricht durch einen Hauslehrer,besuchte später die Löbenicht'sche Schule und gelangte mit 19 Jahren zurUniversität. Der Vater überwachte den Unterricht seiner Söhne mitbesonderer Sorgfalt und hielt darauf, daß schon beim Beginne desersten Elementarunterrichts auch die lateinische Sprache zum Gegenstandedes Unterrichts gemacht wurde. Er hatte eine solche Vorliebe für dasLatein, daß seine Kinder sich schon früh daran gewöhnen mußten,mit ihm lateinisch zu sprechen.-") Abraham studirte von 1650—1654in Warschau Philosophie, später Medizin, und widmete sich schließlichder machaonischen Kunst. Nach Beendigung seiner Studien verbrachteer mehrere Jahre im Auslande und kehrte erst 1661 nach seiner Hei-math zurück. Am 3. März 1662 heirathete er Henriette, die Tochterdes reichen Kaufherrn, Seidenhändlcrs und Senators Johann Kleeund jugendliche Wittwe des Apothekers in der Altstadt zu Königsberg,Paul Meyer. Anfänglich lebte Abraham nach seiner ehelichen Ver-bindung als Privatmann in Fünflinden auf dem Gute seines Vaters.Nach dem Tode der Mutter des verstorbenen Apothekers Paul Meyererbte dessen Wittwe die zu damaliger Zeit angesehene Apotheke derAltstadt. Da übernahm Abraham das Erbe seiner Frau und leitetedie Verwaltung der Apotheke bis zu seinem Tode. In dieser Stellungbediente er sich, obgleich reich und angesehen, des Beinamens vom Hofe
") Die Angabe des Geburtsjahres 1032 in der Wallenrodt'schen Bibliothekist nicht richtig. Siehe die Angabe der Geburten von Fabians Kindern in derFamilienbibel.
Eine zu damaliger Zeit nicht auffallende Erscheinung, daß in gebildetenFamilien vielfach lateinisch gesprochen wurde.