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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
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Um 20. UTärj 4894 fieöclte er öann mit feiner ^amilie unö feiner alten JTtutternach Srighton über. (Er felbft fagt öariiber:

„X)iefer JDecbfel mar ein (Ereignifj, 6a mir Ulle an unferrn lieben,„freunölichen peim auf 6er ^arm fo fctjr fingen. Uöam Steinacfer un6 ZTtollie„haben iljre eigene ^arm perpachtet un6 fin6 bei uns einge5ogen. Das ift feEjr„angenehm für uns alle, unö JTtutter gel)t häufig jur ^arm fyinauf, um bei„JITollie einige ^eit ju bleiben. . .

Das £amfon'f<he Saufgefchäft fetde er junächft unter 6er t firma 3- Saetde fort.Darüber berichtet er:

„ . . . 3d) habe ein nettes ©efdjäft tjier, unö menn matt aud} nicht fo„unabhängig ift, als mie als Canömaun, fo ift öie Jlrbeit für mid] unö für öie„Jamilie öoch fiel leidster. 3^ fyabe einen guten Caffirer, einen fe£?r beliebten„jungen JVtann, 6er eine faft f 0jährige (Erfahrung im Sanfgefchäfte h int ^

„fid? hat. ..."

Salö öarauf nahm er einen Cheilhaber' in fein ©efcfjäft auf unö firmirte feitöemSaetcfe, ^ry & £0. — f}err ^ry trat inöejj balö mieöer aus öer ^irma aus, unö feitöemlautet öiefe: <5. 3- B a c t cf e & £0.

Sei öen perfdjieöenen Krifen, öie feitöem öer amerifanifche ©elömarft öurchjumachenhatte, Fonnten 8anFgefd)äfte nicht allju glänjenö prosperiren. 3" Seiten möglicher Krifen,mo ©elö gut ausjuleiljen gemefen märe, mußten öer Sicherheit halber, um auch plötzlichenHiicfforöerungen genügen 5U föunen, grofe Saarporräthe in Jteferpe bereit gehalten meröen,menn aud? öas Sertrauen öer Kunöfd?aft ju ©uftap 3ulius ein fo grofes unö allgemeinesmar, öaf felbft in öen Reiten öer Krifen faum irgenö jemanö feine (Einlagen aus öer San!plöt>li<h jurücfjog. S u anöeren Reiten mieöerum lagen £)apöel unö JDanöel fo allgemeinöarnieöer, öaf menig Seöarf für ©elö porlag unö öaher auch nur mäßige <ginfen gemachtmeröen fonnten. ©rot5 allcöem pergröferte ft<h öer JDirfungsfreis öer 8aetcfe=8anf gan5ftetig. Daraufhin be5iehen fid? 5um ©l?eite öie folgenöen pon ©uftap 3 u tms feinem ^reunöeßugo Deppermann gefchriebenen feilen:

„Srighton, 24./f. 1893.

„ Steine ^amilie, ö. h- JTtutter, meine ^rau unö meine örei

„Kinöer erfreuen ftd? guter ©efunöheit. 3<h felbft bin, foriel ich meif, fo gefunö,„mie ein JTtenfd? überhaupt es nur fein fann. . . .

„ . . . JDir mohnen fchr hü^fd) in Srighton, unö unfer ©efdjäft (id?„habe jetd einen £ompagnon) nimmt munöerbar 5U. JDir haben ein fef?r nettes„8anf*£omptoir, mohl öas elegantefte hier in öer ©raffd?aft. Die ganje ©efd?äfts=„mclt öes Planes gehört 5U unfern Kunöen unö unfer ©efd?äft öel?nt fid? täglich„meiter aus. Selten perlaffe id? öas £omptoir mährenö öer Sanfftunöen, öie pou„8 Uh r Storgens bis 4 Dh r nachmittags öauern.

...... Suöolph, ^rau unö Kiuöern geht es gnt. (Er baute fid; im

„legten Sommer ein fehr fd?önes JDohnhaus unö mohnt jetjt einen halben £)äufer=„blocf pon uns entfernt. . .

„Srighton, 24J\. I894.

„ ... . Ungefähr eine JDocfjc por IDeihnachten hatte JTtutter öas„Unglüd ju fallen unö öen fleineren Knochen ihres rechten Seines geraöe oberhalb„öes (Eufels ju brechen unö auferöem fid} öen (Eufel fehr fd?limm ju nerrenfen.„£ine IDoche fpäter muröe fie pou öer ©rippe befallen, roas öen ^all jiemlid?„ernft geftaltete. ©lücflid?ermeife fann id? inöejj berichten, öaf ihr 3 u ftaaö fid}„mieöer gebeffert hat. JHit pülfe einer Krücfe unö eines Stuhles fann fie fd?on„mieöer etmas gehen. £eora ift ju paufe, £lara unö ©uftap befudjen öie Schule„hier in Srighton, beiöe lernen mit (Eifer.

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