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„3ulius £?at eine red)t Weitere Stimmung. (Er roollte nad) ©bin bürg,„bann nad) Palparaifo. ©rabe an bem ©age, an roelchem er feinem Pater„angezeigt, jet>t laffe er fid) nid)t länger galten, befdjlofj er Abenbs I^ier ju bleiben.„(Er bauert mid) !" —
DTit beibeu Ejänben griff 3^1 ins besl)alb 511, als it)m im Anfang bes 3 a ^ res 1860bie Stellung eines Arztes am Deutfdjen bjospital in £oubon nunmehr feft angetragen mürbe.Damals fdjrieb fein Pater bem Sdjmiegerfoljne ©sfar Stocf fielt) am 3. DIärj f860:
„Du fannft Dir leidjt benfen, mie bas Anerbieten, meines 3 l 'bus jefjt„erneuert für £onbon t) a b aud) mid) tief ergriffen t^at.
„Seinetmegen freut es mid), ba er fidj freut, fouft tl)ut es mir fefyr leib,„benn eine ©rennung für immer roirb baraus folgen. Hun, menn 3 U ^ US kort„fein ©lücf machen foüte, fo mag mein Aeltefter in ^rieben feinem ^uge folgen.„3<h truinfcfye r>on ganzem bjerjen, baf er bort bie Befriebigung in feinem Berufe„unb in ben BTenfdjen finben möge, bie er I]ier oergcbeus fudjte. Bei aller„ZtTüfye tjaben mir fie it)m tjier nid)t oerfd)affen fönnen! Dod) mein bjerz betrübt„fid) tief bei biefen ©ebanfen, roeshalb id) oon biefem ©egenftanbe abbreche."
Peffimiftifdjer urtfyeilt ber ©l)eim, ber zugleich 3 U ^ US bisheriges ©ebal)ren inHamburg fcbarf fritifirt. (Er fdjrieb 3 u lius Sdjmefter ©lifabetf) um 30. BTärj 1860:
„Dein Bruber 3ulius ift jetzt red)t oergniigt. Seine !Dal)l ift unjmeifelhaft.„Einfangs 3 u ui nm jj er kie Stelle antreten. Ejier ging es nidjt mehr, ©r hatte„fid) unmöglich gemacht, burdj bie Unluft ju feinem ,,©efd)äft" im Allgemeinen,„bie er nidjt, mie feine ©ollegen, 511 oerbergen oerfteht, unb bie it)m bie BTenfd)en„baljer gleich anmerfen; auh baburdj, bajj er bie BTenfchen nidjt ju nehmen„oerfteht, immer fclbft genommen rnirb, unb genommen fein mill. 3f 4 er er ft„einmal in Sonbon, fo merbe ich es ih m nod) einmal fd)marz auf meiff geben,„roas id? ihm f<h on fo oft gefagt. Aber, mirb er in Conbott anbers roerben?„3ch glaube es nicht. Daher fehe id) feinen Aufenthalt bafelbft als einen Durd)=„gang ju einer anberen Lebensart, 5U einem Aufgeben bes ärztlichen Stanbes an.„(Er mag fiel) nun einmal an fein ,,©efd)äft" binben, unb aud) nid)t au bie„lTtenfd)en, infofern er fie fo unterhalten foll, mie fie es mögen. — (£r l)at juoiel„Permögen um es ju müffen, 5U menig um behaglid) leben ju fönnen, menn er„es unterläßt, ©s ift ein trauriger ^all! ©ott unb 2Henfd)en thaten fo oiel für„ihn! (Er, uod) mel)r Dein ebler Pater bauert mid)!"
Am ©age oor ber Abreife, am f. ZTIai 1860 fügte er bann nod) hinju:
„IHorgen roerben es 18 3 a ^? re ' kaf in Hamburg bas grofe ^euer aus*„brad); morgen begiebt fid) hier in Deiner ^amilie ©troas, mas gleich serftörenb„auf biefe mirft. So mie aber im ©aujen bas ^euer Hamburg genügt f) at , f°„mollen mir annehmen, ba^ aud) biefe zroeite Aenberung jum IDot)le ber„Betroffenen, ©eljenben mie Bleibenben, ausfällt. ZTIaria's ©ntfernung ift eine„reine ^reuben=Augelegettt)eit, Sie fdjeibet mit, £uft, mirb es gut bei ©ud) hüben.„Da mirfte nid)t Ucberrebung nod) groang. ZTCit 3ulius ift es eine anbere„Sad)e. ffier ging es nidjt. JDarum nicht? ZDeil er fein „©efdjäft" nid)t mag.„Hun läft er zurücf, bie ihn lieben, unb bie er liebt. ZDas er nid)t mag, fein„©efd)äft, bas gerabe folgt ihm! IDie mirb es roerben? 3 e ^t freilich füb?lt er„fid) froh, meil frei. £onbon ift ein fd)öner pia|, bie größte Stabt ber IDelt.„Allein, balb roirb bas Heue baoon fein, bie unoermeiblid)e, tägliche plage unb„Sorge mit unb um bas „©efchäft" aber merben als Aücfftanb ber £uftfd)löffer„bleiben. IDie mirb bas enbiid) mirfen. ©r geht fo fiegesgemif baoon!"
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