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„Dielleiht ift es mit (guten Spulen toeit beffer beftellt, als mie i<£? benFe, unb„3fr feib pon 6er großen HothmenbigFeit, (Euren Kinbern einen guten Unterricht„ju perfhaffen, ebenfo fet?r 6urd}6rungen mie ich« Zürn beshalb fomme ici? barauf,„meil bie Unfprühe, bie hier jeft an bie Knaben bei ihrem (Eintritt in bie ZDelt„gefeilt merben, fo grof finb, baf man Faum es begreift, mie bas ältere ©efhleht„noch mit fort Fann. 3^/ menigftens empfinbe es fchr, baf mein Unterricht fo„fctfeht mar. TDenn man fi<h nun auch aIIc iTIüEjc giebt, nachträglich fich aus*„üubilben, es fehlt bie <geit in fpäteren 3 aI ? rer b auc *l Ia ff en öie mannigfachen„Sorgen ben Kopf nicht fo frei, mie es sum Stubiren erforberlich märe. „U)o an„bem ©runb ift mas perfefen u. f. m." Doch genug bapon. —
„Uud? mir finb, (Sott £ob, glücFlih unb gefunb burch ben IDinter„geFommen. Uud) hier mar bas U)etter milbe, unb bie Scbifffahrt auf ber (Elbe„mürbe nur für menige ©agc unterbrochen. t fiir bie arme BepölFerung ift bas„immer ein grof es ©liicF." —
fferan mögen fich kann no h einige Uusjiige pon Briefen reihen, bie er feinertTochter Unna fchrieb.
„28. UTai I85f.
...... Ullerbings muften mir aus einem Briefe pon Dorette 3dgeler
„an UTutter, baf Du eine (Einlabung pon pon Uslar's empfangen mürbeft. ZDir„ermähnten berfelben abfidflih rticfjt, bamit Du liebe Unna, ganj allein megen„Unnahme ober Ublehnen biefer (Einlabung beftimmen mögeft. — Du fprichft„Dich in Deinem Briefe nun nicht beutlich bariiber aus, ermägft allerbings fehr„pcrnünftig, mas mir piele ^reube gemacht h a b kas ^ür unb U)iber biefer Keife,„Fommft aber 5U Feinem beftimmten (Entfchluf. — fjaft Du uns Ptelleidf ben„Uusfchlag überlaffen mollen? So pernimm, meine gute Unna, baf mir un=„bebingt für biefe Keife finb, beim mann mirb fich ®ir eine ©elegenheit biefer„Urt roicber barbieten, ein fchönes ©ut ju folcfer 3 a ^?rcs5eit unb bie (Dftfee u. f. m.„Fennen ju lernen. Die Koften Fommen für unfere Zinna nicht in Unfdfag; bie„©rennuug pon Dir, geliebte ©ohter, mirb burch unfern Befuch in Boi3enburg„um pfingften gemilbert, unb Deine Befürchtung, baf ^rau pon Uslar bie (Ein®„labung nur als ©rmieberung einer ihrer pelene Ffer ermiefenen UufmerFfamFeit„gemadf h a ^ en follte, fcheint mir 3U gefudf, ba biefelbe ja fo unmefentlich„gemefen ift, baf fie, menn UTutter unb ©ocfter Dich nidf mirFlich lieb gemonnen„hätten, burchaus nicht perpflichtet mären, Dich 3U einem Befuch in Sifhom ein®„julabeit. — Daher nüirbe ich, in Deiner Stelle, bereits morgen eine ,3ufage an„^elene abgehen laffen, mit ber „trauten Schmägerin bjenriette" bie ,5eit Perabrebett,„pielleicht bie Polle IDo<he nach Pfingften, ober menige ©age früher. IDegen„Derfpätung Deiner Untmort muft Du mohl anführen, baf £).'s Brief erft auf„hier, bann nach Boijenburg gegangen märe, unb Du bocf gerne megen ber nun„fhon langen ©rennung pon uns mit uns hätteft KiicFfprahe nehmen mollen. —„Diefer paffus muf Furj, höflicd}, aber nicht ju ergeben gehalten fein. Bei ber„©elegenheit empfiehl UTutter unb mich ber ^rau pon Uslar unb banFe ihr in„unferem Hamen für bie ^reunblihFeit ifrer (Einlabung an Dich-" —
„£}amburg, ben 27. 3 u ni 1851-
...... 3h bin es auch D °u meiner guten Unna überjeugt, baf fie in
„ben Stürmen ihres £ebens, benn grabe in biefen Prüfungen follen mir UTenfhen„ja unferen ©lauben seigen, mit bemüthiger (Ergebung fich ben ^iigungen unferes