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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
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Diefer Scfytlöerung oon feinen Kinbern fet)lieft fich bie folgenbe (Epifobe paffenb an,bie 3»tt us t 850 brieflich feiner bamals roieberum »erreiften tEodjter Hnna berichtete:

„ yt) t»eif es nid)t, liebe Hnna, ob man Dir fchon gefhrieben

„hat, baf tElifabeth unb UTaj, befonbers aber erftere, einen grofen Kummer„gehabt haben. Porigen Sonntag fagte ©nFel Doctor uns nämlich, baf? er es für„burchaus nothmenbig h^ltc, baf? beibe biefeu JDinter nidit tanjten, unb belegte„es fo mit ©rüuben, baf mir — fo fefr leib es uns auch *t?at — ben (Entfhluf„fäffen, ihnen biefe HTittheilung ju machen, lüie feljr erleichterte bie füfje„CElifabeth uns aber biefeu Schritt, als gutes Kinb ergab fie fich in ihr SdfcEfal,„meinte jmar t^eftig, geftaub uns aber, baf fie es fd)on befürchtet hätte unb„glaubte aud), baf es für ifr förpertid)es IDofl am beften fei, unb baf mir aus„Siebe ju ifr biefe ^reuben ifr entsögen. Das ift ja aud) mirFlich ber ^all.„Sie mar nachher freunblicher unb froher mie suuor, unb i<h Faun Dir nidf„fageu, mie uns biefes liebliche IDefen ihres ©haracters erfreut hat. UTaf Farn„demlid} leiht über biefe Hffaire htnmeg. HTutter hatte ihm fherjenb mitgetheilt,„„®nFel Doctor hat gefagt": „<Ein 3 un 9 e , ber fo Faum auf feinen <füfen flehen„Fann, mie Faun ber mol)l tanjen mollen?" — (Er fah ganj »erblüfft aus, unb„ergab fiefj in fein ShicFfal; auh trug (Elifabeths »ernünftige £)altuug gemif„üiel baju bei."

Dr. Hubolph Baetcfe, ber ©nFel Doctor, unb bas oft fi<h mieberholenbe „©nFelDoctor hat gefagt" fpielten überhaupt eine grofe Holle in ber ^amilie Hlbju ftreuge marer übrigens burchaus nicht. <Er geftattete fefr vielerlei Vergnügungen, in ber Hegel auhbas ©anjen felbft, unb lebhaft genug ging es her in ber ^eit, in ber bie Söhne unb ©ödsterheranmuhfen.

Saffen mir uns einmal mittheilen mas bas ©agebueb »ort Hnna aus bem 3 a hre 1850ju erjählen meif. (£s heift bort u. H.:

„7. 3uli. IDir h at ten eine grofe ©efellfhaft »on Perfonen.„Ilm 9 Ufr HTorgens traten mir jufammen eine Juftour nah Hienborf an.„Huf ber Hücftour fuhr in brei XDagen bie eine bjälfte jurücf. Die anbere bjälftc„ging 5U ^uf unb erhielt etmas Hegen. Um 3 Uhr mieber 5U bjaufe angelangt,„mufhen unb plätteten mir unfere befhmuften Kleiber etmas aus. Um VA Uljr„HTittageffen. Hm Hbenb mürbe etmas mufijirt unb getan3t, um ff7s Uhr„trennten mir uns, nachdem mir alfo f3Vs Stuuben beifammen gemefen maren."

„8. 3uli. „<£ffen bei ©berft StocFfleth-"

„ . 3uli. „©ffen bei ©räpels."

„8. Huguft. „Philipp tritt mit ©ary eine fja^reife an.

„8. September. ,,©our nah IDohlborf. Um 9 &hr HTorgens brachen„mir auf unb maren um pYs Uhr bort. Hubolf Farn uns aus ©ralau„entgegengeritten. Philipp mollte bas Heiten auh »erfudjen, fiel aber herunter.„U)ir afen in IDohlborf unb tranFen um f. Ufr bort auh Kaffee, babei gab„es puffer. Um 9 Hh r maren mir mieber 3U bjaufe."

„9. September. „Kinberball bei uns. 3^ fpielte sunt ©anj."

„19- September. „Pater brachte HTutter mit ©ary unb 3°^ anna„nah Boi3enburg. IDährenb ihrer Hbmefenheit hatte ih ben bjausftanb 5U führen."

„20. September. „Pater aus Boi3enburg jurücF. Hm Hbenb lafen„mir aus 3P *?tgenie »or, als 3 U ^ US » on &er Uniuerfität anFam. <£s mar eine„IDonne, papas (SIücF unb ^reube über feinen Helteften 3U fehen."