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Geschichte der Familie Baetcke
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4) £)erntann Bubolf (Ebuarb Baetcfe, geb. 20./8. 1870 auf Sd)önningftebtbei Beinbecf.

Gr be|ud)te dou 1880—88 bas BeahGyrmtaftum in Hamburg, entfd)Iof fid) 5m:faufmännifd)en £aufbal)n, erlernte bie f)attblung in Hamburg bei ber ^irnia Brunn Sc Gieflerin bett 3afjren 1 889— 91/ nahm barauf eine faufmännifcfje Stellung in bem columbifdjen(Drte Bucaramanga bei ber bortigen tfirma £. Carffen an, fehrte 1894 nad) Beutfd)tanbjun'icf unb etablivte fiefj in fjamburg mit einem Better unb einem Befannten sufammen unterber ^irma (Eggers, tDright & (To. Bie ,firma baute auf ber Sflbfeite ber (Elbe am Beider«flieg ein großes Sagerljaus, 511 bem ^tneefe IDaaren bort billiger ju lagern als bas bei bemBlonopol ber ^reibafen«Sagerljaus»(Sefellfdjaft im ^reiljafen auf ber Hamburger (Elbfeitemöglich ift- ©bmot)l bie Unternehmung einen befdjeibenen Berbienft abmarf, mar fie bod)faum baju angetban, brei Cheill)aber auf bie Bauer 5U ernähren. Bis fid) im 3 a ^ re 1896Bubolf eine Gelegenheit bot, bas ihm dou feinem Bater iiberlaffene (Eapital, meld)es erin biefer Unternehmurg angelegt h a t [e / herausziehen, ba beäugte er fie unb trat am\. Icouember (896 aus ber ^irma (Eggers, IBrigbt & (£0. aus, um am 4. Ulai f897 inHamburg bie eigene t firma B. Baetcfe 5U begrünben, unter meld)er er ein Gefd)äft inFuttermitteln betreibt. — 'Körperlid) h at Bubolf gauj bie Baetcfe'fche Gröfje ererbt, erinift in ber fjöhe I.90 cm. Seine Gefichtsjüge ähneln benen feines Baters, unb l) at er aud)beffeu bufd)ige Bugbrauen unb ftarfen bunfeUblonbcu Ejaar» unb Bartmud)s, mas ihn ältererfebeinen lägt, als er ift. Born Blilitärbicnft ift er in F ol( 5 e eines unbebeutenben Körper»Fehlers frei. —

5) 3ultus Detlef) Baetcfe, geb. 5. Januar 1872 auf Schönningftebt.

Gr befud)te dou 1881—88 bas johanneum in f }amburg unb barauf dou 1889 — 9 2bas Gynmafium in Gutin. Bad) beenbigter Sd)ulbilbung mibmete er fid) bem Stubium berBed)tsmiffenfd)aften unb mattbte fid) junädjft für bas Sommerfemefter 1892 5111- UnirerfitätFreiburg i. B. Bort trat er ber feine Farben tragenbeu Berbiubuug Blbiugia bei. J nFreiburg rerfehrte er riel im fc)aufe dou UTar Baetcfe, bem Better feines Baters. F" rbas IDinterfemefter 1892/9^ ging er nach Genf, im Sommerfemefter f895/94 nad) Berlinunb herauf für jmei Semefter nad) Kiel. Bort beftanb er 1896 fein Beferenbar=Gjameuunb mürbe barauf als Befereubar an bas Bintsgeridjt in Grittau übermiefen, mo er bis sunt27. Februar 1897 thätig mar, um aisbann au bas £aubgerid)t nad) Kiel uerfetjt 511 merben.

Gr ift, menn auch nid)t uöllig fo grog mie fein Bruber Bubolf, fo bod) ebenfallsein groger breitfd)uliriger junger Bcanu. 3 n bjaarfarbe ift er etmas blonber als fein Baterunb fein Bruber. Buch er ift nom HTcilitärbieuft frei.

Buf il)m unb auf feinem Bruber Bubolf ruht bie F°vtpflan5ung ber hjauptliuieunferer F a,11 'He. —

IDir gehen jegt 5a ber mittleren Cinie über, bie burd) 3 U '' US Baetcfe, benBruber dou Dr. Bubolph Baetcfe begründet mürbe.