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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
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gcmorben. Jürft Btsmard? münfd)te feinen eignen Befif burd) ben ^ufauf benad)barter©üter abjurunöen, unb £?atte aud) Hubolfs bjof 5U biefem ,gmecfe in's Auge gefaft. 3 mjaf)ve f 882 entfd)Iof fid) ber ^ürft bann, ben fjof $u ermerben unb 6er Berfauf besfelbenmürbe am \. 3 un * l 882 abgefdjloffen.

Hubolf berichtete feiner ©ante ^rau Sophie Baetcle barüber menigc ©age fpätermit folgenben fBorten:

„Sdjönningfteöt, 5. 3 U11 * l 882 -

„Siebe ©ante!

„Bon 6em großen Ereignif, 6as fid? in öiefen ©agen tjier jugetragen„fjat, muf ich Sir felbft berichten, öa Du unb ©nfel 3ulius 6ie urfprünglidje„Beranlaffung 5U 6er eingetretenen glücflid)en IDenbung gemcfen fei6. Ejätte„©nfel 3ulius mir jungem, unerfahrenem UTanne 6amals nicht ohne allen Hücfl)alt„6ie IHittel jum Anfauf gegeben, fo märe ich "W ^ ber ^ a 9 e gemefen, 6ics„©runbftüd? ju ermerben, öas id) am 3 U ™ kern dürften Bismarcf für„195 000 UTarf uerfauft \)abz. Hedjne id) nod) ca. 8000 UTarf h^ n 5 u ' bie ^ürft„Bismarcf mir früher für ein ©runbftücf besat^Ite, fo muf id) fagen, 6af mein„JTtühen meit über Berbienft belohnt morben ift, unb baf id; ©ott nid)t genug„banfen fann für feine ©üte, bie er mir ermiefen. — Die Sad)e fam fel)r„plöflid). Zcad)bem fd)on längere <3eit baron gerebet morben mar, fam ber„©berförfter Sange am 5f. ITfai 5U mir, um bie Angelegenheit mit mir 5U„befpredjen. 3°^ f u ^ r ih m burd) bie gelber, unb ba bie Sage unb ber„Stanb ber Saaten ifm fehr gefielen, fo rieth er mir, am folgenben ©age nad)„^riebrid)srul) 5U fommen unb bie Sache mit bem dürften 5U befpredjen unb„auch meines Zcad)barn Behn Bebingungeit mitjutheilen. Am f. 3uni ging id)„nad) ^riebrid)srul). Der ©berförfter übermittelte meine Borfdfäge bem dürften,„ber fie annehmbar fanb, unb lief er mich mn 6 Uhr ju ©ifd) laben. Sein„Benehmen ift fo leutfelig unb fteunblid), baf fogleid) jebe Befangenheit fchminbet.,,3<h mufte an feiner Seite fifen, unb nad)bem mir nad) ©ifdje eine ^xt lang„geraucht hatte"/ fagte er mir, er fe£)e ben Kauf als abgemacht an. Am folgenben„©age mürbe ein frn^er ©ontract gemacht, unb am Sonnabenb um 3 Uhr fam„er mit bem ©berförfter ju uns.

„(Er faf erft eine ^eit lang im gimmer bei uns, befah bann bas Biel)„unb ben gat^en f}of, fomie ben ©arten, seigte fid) non Allem fehr befriebigt,„tranf einen ©opf Uul<h, moju er trocfenes Sdima^brot af, unb fuhr bann mit„mir burch bie gelber. Er mar äuferft gut aufgelegt, mar gan5 merfmürbig„genau orientirt über alle meine gelber unb beren Belegenheit, bie er fd)on uor£)er„fid) angefehen hatte, u "b seigtc eine foldje ^reube unb fpracf fo anerfennenb„über ben mirflid) pradfoollen Stanb bes Hoggens, baf id) ganj bemegt banon„mürbe. Ein fo grofer UTann, ber fo ©rofes erlebt l)afte, formte fid) über„fold)e Uleinigfeiten freuen! Er ftieg mehrfad) aus, unb überzeugte fid), baf ber„Hoggen ihn nod) überragte, mas ihm Dielen Spaf machte, aud) mad)te er mid)„mieberholt barauf aufmerffam, roenn ihm etmas befonbers gefiel. Auf Sd)önau„trennte id) mid) non ihm mit einent beliehen ffänbebrucf. ©eftern ift er nod)=„mals burd) unfere gelber gefahren. Sein 3 n fp^otor, ber bei ihm ju ©ifd) mar,„fagte mir, baf er ihn nie fo h^ter unb fröhlid) gefehen I)abe, unb baf er„auferorbentlid) jufrieben mit bem Anfauf fei. Da mir geftern einen fehr fd)önen„Hegen gehabt haben, fo hoffe id), baf aud) bas Sommergetreibe recht DOtzüglid)„roerben mirb, fo baf id) mit ©lanj non bem Sd)auplaf meiner langjährigen