„menfd]lid]en (Seift befdjränft! Pergnüge Did] nur, um beffer arbeiten 311 föniten,„Jebes anbere Pergnügen ift unerlaubt, Kenntniffe finb fo tröftenb in trüben,„fo toürjenb in Weiteren Stunben. (Slaube mir, fo rnie auf bie Säuge ein guter„HTann einem fd]led]ten norgejogen toirb, fo mirb ein guter unb gebilbeter HTann„bem blof guten norgejogen. (Sute Had)t, Icaturfovfdjerl"
„Donnerstag, ben 24. 3 u ü/ 9 Uh £ P- m -
„Durd] >lius' Brief erfahre ich, bajj 3h £ na <h ber Sdjroeij ruollt uitb baf„er 2Hid)aelis nid]t hierher fommt. (Er befud]t Dörfer feine (Eltern auf Hubreasberg.„Sophie fdjlägt Dir uor, aud] borthin 311 Bommen, »05U aud] id] fefyr ratlje. Sie„roill itjrer Sd]»efter barüber febreiben, ftctjt bafiir ein, bajj fie piaf l?at unb Did]„gerne aufnimmt. ©h ue es, es »erben fröi^Itdje (Tage fein. Saffe aber gegen„Sd)lu|| bes Semefters nidjt nad] in Deinem ^leife, rnie fo niele es tf]un, . . .„Die Heibenfolge ber Porlefungen für bas nädjfte Semefter, »ie fie Dir Bahn„uiitgetEjeilt, unb Du fie mir abgefdjriebcn, gefällt mir gar nid]t. Du mufft in„jebem ber pier Semefter et»as über ©hemie l]ören; ausfallen Bonnen etioa„Climatologie unb DTeteorologie, fo»ie prariifdje (Seontetrie. <Es ift fdjlimm, baf„HTineralogi; unb ©eograpf]ie »ol]l nur im Sommer gelefen »erben, unb Du„teuere erft perftefjen »irft, »enn Du erftere gehört l]aft. 3 ll,e ^ 3 a h re ftnb„eigentlich n id)t genug. Bad) meiner Hnfid]t bleiben für Did] bie pauptfadje:„Chemie, PhyfiB, BotaniB, ITCineralogie, (Seographie unb Hnatomic. Darnach,„bäudjt mir, müffeu fid] bie übrigen Porlefungen richten.
„ . . . £af Dir bod] r>on Bertholb bie beften Hbbübungen über Zoologie„nennen, b. h- nid]t blof bie über pierfüfige Chiere, Bogel ic., fonberu auch bie„über 3 n f ec t en * ift für fpätere 3 a h re ' 5 urrt Selbftunterrid]t. lleberhaupt„beadjte in allen fächern bie Siteratur. 3 e £' bilbeft Du in Hllem nur bas Scelett,„bas Du fpäter allein burd] eigene Beobachtung, Had]benBen unb Sefeu mit <fleifd)„unb Seben beBleiben mufft. IDo Du auch bift, bie ITatur liefert Dir Stoff,„pabe aud] auf Deiner Beife bie Hugen roeit offen. Du wirft manches Heue„unb manches Hüflicfje beobachten Bönnen, 3. B. Befpannung, gelber mit Dir„unbePannten Culturpflansen, abroeidjenbe Hrt bes IDudjfcs ber ge»öhnlid]ften„Bäume unb Kräuter, ober UnBräuter, perfdpebenes Biel], u. f. »." . . .
„Sonnabenb, 27. 3 u ü/ ? Hhr p. m.
„Deinen Brief erhalten, Du guter Sohn. Deine beiben (Efcurftonen haben,,mid] fehl' erfreut, fie »aren angenehm unb lehrreich- So lernft Du auch et»as„am Sonntag, ber ben meiften perloren geht.
„ ... . Huf ber (Bleiche mar aud) id? einft, cor Burgen 54; 3ahren.„Du h a ft gan5 richtig gefd]loffen, Du junger perr Baetcfe.
„Dag Du reifeft ift nidjt blos Dein IDunfd]. Beife mit Hufen, befonbers„für Dein Pergleiche er3eugen einen HeberblicB.
„(Es ift »ahr, id] lebe fehr ftille, inbeff, id] Benne Bein Pergnügen, »eld]es„id] allein geniefeu möchte, unb habe unenblidjes Pergnügen burd] meine ^amilie.„IPenn bas wohlfeil ift, um fo beffer. Daher reife in CSottes Hamen. — Porher„gel]e aber jebenfalls nad] Hnbreasberg, Du roirft bort h c ^ ere ^- a ge umfouft„burd)leben. Cs ift aud] ein StücB pon ©ottes fdjöner iDelt. Hm 8. Huguft„geht' Sophie mit (Elifabetl] unb HTap borthin. Sie bleiben 14 Cage, gegen bas„(£nbe erfd]eint aud] mein Bruber. Sei porfid]tig auf ben Heifen, bebenBe, baf
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