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.... „3ct? mar ötefe ©age ftets ju §aufe. Die feften HTittage, aud)„bei t>on Bergens '), Böhls 2 ), Htabame Strefom, gab id) auf. 3 m cr fi en 3 a h rc„meines IVittmerftanbes fyatie ich mid) aufgerafft: „Du mufft Did) unter HTenfd)eu„begeben!" fagte id) mir. ©s geht nid)t! (Segen feine Hatur fann man nidjtl„IDenn id) ermübet gegen 4. U£)r Ijeimfe^re, foll id) mid) reinigen, jum ©heil„umf leiben unb in £}aft bann fortftürjen, um 5ur redeten ^eit einzutreffen,„erfdilafft anlangenb bort ben Ungenehmen fpielen? Dazu fommt, baß, ruenn,,id) nad) ©ifd)e nid)t fdjlafe, meine Bugen ben ganzen Hbenb nichts taugen, id)„baijer bann nid)t ant^altenb zu lefen wagen barf. Dann ftße id) uub grübele.„3m Sefen »ergeffe id) mid) unb bie Vergangenheit, Beibes ift nid^t auf ber„Strafe, nicht unter HTenfd)en, am roenigften in <SefeIlfd)aften ber ^all. Hur„bei meinen Büchern unb bei Dir. Daun fommt eine Buhe, ein H)ol)Ibehagen„über mich, mona<h 3 e ^er ffrebt. Dürfen bie UTenfd)en mir biefes übel beuten?„Uliein, allein!"
(Einige ©age barauf, am Sonntag, ben 30. Houember (851 erzählt er in eineman bereu Briefe feinem Sohne:
„3a, acht Uhr, lieber Bubolf, id) fpeifte h eu te zu ^aufe, mar eingelaben„Zu einer größeren ©efellfdjaft bei uon Bergens, ging inbeß z u ihuen mit ber„Bitte, mir ihr IVohlmollen zu erhalten, übrigens mid) laufen zu laffen. Hteinc„Stimmung ift mirflid) nid)t für bergleidjen fogeuannte Suflbarfeiten. 3^? nehme„feinen ©heil an ih ren <3efpräd)en, fie feinen an ben meinigen. Hun fiße id)„feit 2Va Uhr zu f}aufe unb bin, roie fie es nennen mürben, zu ad)tzef)nftünbigem„Sd)meigett uerurtheilt. lüol)l, id) meiß mid) zu befd)äftigen." —
3m größeren Breife mar er allerbings fein guter <SefelIfd)after. Viel zu innerlich marer, unb ein niel zu fdjarfer Denfer, als baß er an ben banalen £)öfüd)feitspl)rafen bes gefeiltfd)aftlid)en Sebens hätte ©efallen finben fönneu. Da hüllte er fid) lieber in beobad)tenbesSdjmeigen, mas ihm bann oielfad), unb r>ielleid)t uid)t ganz m it Unrecht, als Unl)öflid)feitunb abftoßenbes IDefen ausgelegt mürbe. 3 n feiner näd)ften ^amilie aber, bei feinerSd)miegermutter, bei ben Bbenbroth'fdjen Sdjmägern, bei Bedhnann's, bei Bern's, bei bereitSdjmiegerföhnen unb uor allen im bjaufe feines Brubers 3uüus, ba fonnte er im engenBreife aufthauen, mittheilfam werben, unb lebhaft, ja fel)r unterhaltenb bie uielfad)en gemachtenBeobachtungen erzählen. Ulit feinem Bruber 3 u lius nerbanb ihn überhaupt ein unbefd)reiblid)inniges Verl)ältniß. Hllerl)erzlid)fte brüberlidje Siebe mürbe, wenn bas möglich tuar, burd)gegenfeitige t)öd)fte Bdjtung nod) uerftärft. Bubolph übertrug uon feiner Siebe für benBruber ein gutes ©heil auf beffett Binber. Die Hid)ten zumal liebte er fehl*. 3h m fel&ftmar eine ©od)ter ja nid)t befdjeert gemefen. Da fd)loß er benn uor allen bie meiblid)e,fluge unb fd)öne ©lifabetl), 3ubus britte ©od)ter, in fein £jet - z. ©r »erfolgte ihr b)eranwad)fenunb ihre fpäteren Sd)icffale mit nahezu näterlid)em 3utereffe. HTaria unb Unna, bie beibeuälteften ber Beichten, fpeiften bamals im IVinter häufig bei ihm. Sie befud)ten bie HTontags«©oncerte ber ©runb'fdjeu Singafabemie regelmäßig, unb folange bas Dammthor früher amHbettb gefperrt mürbe, als wie bie ©oncerte begannen, pflegten bie beiben Hicßten banneinige Stunben uor bem ©oncerte bei ihm zu Herbringen.
Sein ein unb fein alles aber mar ihm fein Sol)n. Um ihm jebe Berufsmahl freiZu hufteu, h a de er ihn bas (Symnaftum feiner Vaterftabt befudjen laffen. Hur fdjeinbarbrängte biefe gelehrte Vorbilbung auf einen miffeufd)aftlid)en Beruf Ißu. Urfprünglid) lages für ben Sohn ja allerbings nahe, bem Berufe bes Vaters folgen z u motten. Um ihm
ZJnmcrfung. ') ^acob oon Sergen unb Jrau £ary, geb. gimmertnann, eine Couftne ber oerfiorbenen erften^rau oon Kultus Saetcfe, (Emilie, geb. ITToIIer.s ) £ubtotg S5t)[ unb frau, geb. be £iagre.