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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
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„©ante fagt gleich ja. Das Anliegen mar nicht uitbefheiben, ba es für„ihre ©ohter mar, unö fie ihren Knecht in einigen Stunöen micber Ratten,„©nfel fommt barüber l)t n 3 u - „Hein, 6as geE^t nicht!" £ouife föitne über„Poppenbüttel unö öer fjimmel metf, toeldje IDege fonft nod) fahren, (genug,„eine DTenge (Eittreben. .... 2XIfo mirb nah öem jungen Ejerrn DTaaf gefanbt,„unö hm angeöeutet, wenn er fidj recht fdjön barbieren, feinen beften Bocf unö„£)ut antfjun unö fdjnurgrabe auf öem Bocf fitjen, aud] recht flug unö tapfer„fein molle, fo ftänöe ifjm eine grojje (EE^re beuor. (Er meint fdjmunjelnö, es„mürbe fidj fdjon machen, unö fo mirb öiefer 3ü T1 9ltng feinen Poften öenn an=„treten, ober eigentlich anfügen. —

„3h bin feit Deiner (Entfernung ftets uiel fpäter 3U Bette, unö eher„mieber herausgefommen. Klein pradjtftücf ift öer ITEagnet, öer midj siet^t unö„hält. Du haft mich mohl öiefen Kbenb nicht mit Dir befdjäftigt geglaubt?

„Uebermorgen fieht IDohlöorf 2 Brautpaare unö 2 junge (Ehepaare.„KTögen öie ZTCänner fo glücflih unö äufrieöen merben, mie ich es bin! Kber„freilich ift nicht jeöc eine «Emilie 2lbenöroth! Dergelte öer bjimmel Dir, mas„Du an mir tl)uft, theures IDeib!

„Dein Buöolph Baetcfe."

„3<h mage nie allein „Buöolph" ju unterfhreiben, moher mag es„voohl fommen?"

„fjamburg, 7. Kuguft \83\.

„Sonntag Kbenb.

..... „Befitje idj eigentlich einen leichten Sinti ober nicht? IDenn„ich tiiid) mit Knberen uergleihe, fo erfhtecfe i<h h^ u f^S meine ©efiihllofig«„feit, E^artherjigfeit, unö bann bemerfe idj öagegen micber ^fälle, in öenen mein„gan3es 3 nnere aufgeregt ift, mo faum öie ©berflähe Knbcrer bemegt mirb.„So 5. B. fühle ich Crauer um IDohlöorf, unö lebhafte Danfbarfeit gegen etiuas„£eblofes. 3^ ^ e t> e ^ie Stube, in öer meine herrliche (Emilie ruht, fogar öie„Stellen, mohin Du theures IDeib, fo gut mie fröhlich, Deinen fleinen ^u£ mir„jur Seite, ober ohne mid) fe^teft, münfhe öer Briicfe, öer Kllee, bem Kupfer*„hammer, Duberfteöt, Bothenbecf, ©hlftebt, öem ©äcilienftiege, öem Berge, öen„Bäumen, öie Dein liebliches Kugefid}t befhatteten, öen £üften, öie Deine IDange„füllten, öer (Erbe mie öem IDaffer alles (gute, Kud) Du, meine gefühlvolle,„liebreiche (Emilie mirft niht ohne IDehmuth öiefen ©rt öer lauterften ^reuöen„uerlaffeti, unö id} bin fehr öamit jufrieöen, öaf mir niht gemeinfhaftlidi baoon„2lbfhieö nahmen. 3^? meif, es ift Dir eine (Erleichterung, metm Du in öem„Kugenblicf, mo Du etmas £iebes jurücfläfjt, öenfen fannft: ih trenne mich/ um„etmas mas mir aud} merth ift, mieöer 311 treffen. 3Die mollcn mir, öui'h öie„(Entfernung non neuem eingreifenö über unfere gegenfeitige Itnentbehrlihfeit„belehrt, froh unö einig jufammen leben. Du follft nod) uergniigter fein mie„ttorher, öentt meine unfreuttölihen Kufmallungen finö in meiner (Einfamfeit mir oft„fhtuer auf's £)erj gefallen; ih meröe mih fih er ^h leihter beherrfhen fönnen.

„Unfer unfhulöiger Knabe hört Dielleiht in öiefem Kugcnblicf

„öas Pohe« Deines fhulölofen Qerjens; Blöge öas feinige ftets öem Deinigen„gleichen!"

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