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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
133
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Schmager, fDittmer ihrer Schmefter Betty, öem fpäteren ©enerallieutenant Carl 3äger;8) (Emilie, öas jängfte Kinö, öie unfern Dr. Kuöolph Baetcfe Jjeiratljete. Die Hamenihrer ©efchmifter meröen mir in öen fpäter folgenöen Briefen Kuöolph s an feine jrauunö feinen Soljn nodj mieöerholt mieöertreffen.

Die <3eit 6er Derlobung Kuöolplfs mit (Emilie Ubenöroth mag in 6ie erftenCage 6es jebruar f850 fallen. Sein neues Sliif ftraljlt uns aus einem Briefe entgegen,öen er am ff. jebruar feiner Braut fchrieb, er lautete:

„ffamburg, ff. jebruar f850.

,,©h meljl Die Sache nimmt eine crnftljafte lüenÖüng. Die Kleine, öie„niebliche ©rotäge mirö 6o<h bei mir eingelaöen. 3tyr Köpften mill öicfcs jmar„nicht, finöct öas unerträglich. ffilft nichts. Der Dr. Baetcfe uoran, jräulein„Braut lynterljer, Hod) mehr. Der Dr. Baetcfe fenöet morgen einen 5ufagenöen„Brief au öie (Einlaöer, ohne fein fanftes fctjönes Hläödjen gefragt 511 haben. <£r„fanu es fcbon magen, trägt fie öod) öen fatalen King uor aller IDelt Hugen,„er blinft ja fo h e ^ une öie beiöeit großen Sterne, öie feines Gebens Pfaö freunblidf„erhellen unö felbft öas öicffte ©emölf öurdjöringen, jerftreuen toeröen; ö. h- fo„lange öort alles fid} h e üer ftnöet, mo öie reinftc Seele, öie (Sott erfdjaffen, thront.

„ffat meine B?crrlid?e (Emilie meinem Bater mit ihren nieölidjen ffänben„etmas oerfertigt ? Darüber ift öer 3 ul >ge f° vergnügt! ffat fie öem alten HTann„toohl öabei in öie ilugeu gefehen? Sie müröe öariu etmas entöecft haben, meldjes„öie jreuöe nicht oft öarin hervorgebracht, öeun feit manchem 3 a h rc herrfdfte öer„Kummer nur allein öarin. Hnö öoppelt hat es ihn gemijj froh gemacht, öa„eine geliebte ffanb ihn öamit öurdjaus iiberraf<hte. © meine (Emilie, fein Sohn„meif? Dir auch öafiir feinen beften Danf. 3 e ^ ^? at öer 3 u nge au <h öas IDort„entöecft, rnooon er heute fpradi, moriit er, mas nur fferrlid)es an Seift uuö„Körper gebadit meröen faun, begreift, melcbes fein gaitjes Sliicf unö all feine„Sieb«, umfajjt, uuö öas er mit öer häuften Begeifterung ausfprid)t, es helft:„„(Emilie". Unö öiefes IDort gehört ihm, es hat einem ©lüflidjen erlaubt, öas„IDö rieben: „meine" öaoor 51t feigen. lüas fann ihn jeijt nodj betrüben? Bidets„als menn fie öiefe (Erlaubnis bereute.

„Das märe aber nur feine Sdjulö. (Er mirö fidj inöef nie öerfelben„theilhaftig machen; beforge es nidjt, meine geliebte (Emilie! 3hm ift audj nicht„bange öaoor, beim er fühlt es tief: nie mirö Kuöolph Baetcfe feine Pflicht fdnoer„fallen. Du mein Stoh unö meine jreube, nröchteit Du in meiner Seele lefeu„fönnen, mie feft öort öer Dorfafe gefdjrieben fteht, Dich glüflidj ju madjen!

„Sute Hacht, theures IDefen; mein letzter IDunfcf) ift heute, öaf, menn„Du neu ermachft, Dir öer neue Cag millfommen fei. Unö mein le^ter Seöanfe?

„Dein Kuöolph Bae tfe."

Um \2. Ulai f830 muröe öanu öie ffodßeit gefeiert. Die Schmiegereltern nahmenKuöolph i' 1 geräumiges ff aus auf, in melchem fie öem jungen Paare im jmeiten Stofeine hübfdie IDohnung eingerichtet hatten. Dort, in öem h cu te noch fteheuöen ffaufe in öerHeuftäöter juhlentmiete, öas urfprünglich öie Hummer 183 unö fpäter öie Hummer 76trug, muröeu öie erften 3^ a h l- e öer überaus gliiflichen (Ehe oerlebt, öort muröe am 8. Ulärjf83f öas einzige Kinö geboren, ein Sohn, öer nach öem Dater Kuöolph getauft muröe.Damals, oor öem großen Branöe, lagen fd)öne Särten hinter öen ffäufern öer Heuftäöterjuhlentmiete unö ju jener ^eit, als nodj öie ©h°rfperre ^ as H)ohnen außerhalb öer iL höreerfchmerte, gehörte öie Straffe 5U öen bcfferen öer Staöt. Kuöolph blieb öesljalb aud) in