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er noh, feinen Sohn ^raitj in (Söttingen sunt Boctor öer Hechte promoniren 5U fefyen, unöiEjn tnieöer in's (Elternhaus aufjunehmen, öamit er in öer Daterftaöt beut Berufe einesHöuofaten fiel) tpiömen fömte.
3m Jahre f832 mürbe 3°h artrt Bieber ich uon einem halbfeitigen Schlaganfallegetroffen, uon öem er fid? inbe§ noch tuieber erholte; ein 3 a h r öarauf aber, am27. Becember f853, fchlof ein rafcher fdjmerjlofer ©oö feine Hugen. (Er h attc ein ^ Iter ÜOnnaheju 68 3 a h rcn erreicfjt.
Solange feine Körperhafte ihm ungefdjmächt aushielten, h a ^te er fich trotj allerSorgen, trot> allen Kummers einen unuermüftlihen, fröhlichen ©ptimismus bemahrt unö einegleichmüthige Sebensfreuöigfeit, öie fein BKfgcfdpcf je auf öic Bauer ftarf beeinträchtigen fonnte.„3m ©liicfe nicht jubeln, im Sturm nidjt flagen,
„Bas Unuermeiölidje mit IBürbe tragen"öas mar fein lüahlfprudi.
Bad) feinem Eingänge concentrirte fich öie £iebe öer Kinöer auf ihre ITTutter, öeren£eben balö aüeröings ein recht einfames ruuröe, öenn aud) öie letzte im fjaufe gebliebeneCodjter, ^ranjtsfa, uerheirathete fid), unö öie beiöen jeitmeilig rnieöer im (Elternhaufelebenöen Söhne ©uftau unö ^ranj uerliefjen es nun balö für immer. Sie manöerten beiöenach Hmerifa aus. Bamit hätte öie altcrnöc BTuttcr öanu gans alleine geftanöen; ihreSdjmefter Betty mbefj, öie beöauernstuerthe ^rau uon 3°h aTITt ©e,org Baetcfe's Sohn,^ranj Bactde, 50g nun 511 ihr unö führte mit ihr hmfort einen gemeinfamen bjaushalt.Bie beiöen Schmeftern motzten im IBinter meift in öer Staöt unö im Sommer öraufen uoröem ©höre in einem fleinen f}aufc nahe öer Kuhmühle, öeffen (Sarten ihnen uiele ^reuöebereitete. Kinöer unö (Enfel metteiferten öarin, ihr öas £eben angenehm 311 gcftalten. lieberöie ^eier ihres 70jährigen Geburtstages berichtet fie ihrem Sohne (Suftaü im 3 a h re 18^.0:„llleinen 70 jährigen ©eburtstag h a be ich fetjr froh Deriebt, unö es fehlte„mir nichts jur uollfommenen ^reuöc als meine beiöen Hmerifaner. 3^em„bjageftoh hätten öie ©hränen in öie Kugen fommen müffen, tuenn er öiefe, ;t freubc mit angefel)en hätte, ruie Kinöer unö Kinöesfinöer mich umgaben, öie„alle ihre £iebe mir bemiefen unö mir ©cfhenfe mit Herfen öabei brachten."
Ejäufig fdjreibt öie alte lllutter öen „beiöen Kmerifanern". £ebhafte, flare Berichteftnö ihre Briefe, unö jeöem öer beiöen Söhne meifj fie über öas 5U fdjreiben, ruas ihn ammeiften intereffirt. So berichtet fie 5. B. ©uftau, öem früheren fjausjimmermann, uielfad)über öie baulichen ücränberungen öer Staöt. groci ihrer Briefe an ©uftau mögen hier folgen:
„bjohenfelöe, bei öer Kuhmühle, ö. \2. <febr. 18^2.„£ieber ©uftau,
„Biefen IBinter ftnö ruir auf öem £anöe geblieben, unö treffen es aud?„mit öer IDitterung recht gut. I \ ©raö ^roft tuar öie gröfte Kälte, unö öiefe„hielt nur tueuige ©age an. Km fälteften ©age fdjliefen mir öamals bei 3 u ii u s.„Kls ruir jurüdfehrten, mar öas bjaus fo öurdj unö öurh erfältet, öaf id) im„Bette nicht marin ruarö unö öie ganse Bäht uid]t fhlief. Kud} mar öas IBaffer„in meinen ^miebel»©läfern gefroren, mas öett Blumen nicht gefhaöet hat, morüber„fie ftd} alle munöern. 3 e £t h a f> en ruir beinahe ^rühlingsmetter mit öem fdjönften„Sonnenfhein.
„Klan finöet in menigen ^amilien fo uiele luibfdie Kinöer mie es„(Entilien's Kinöer ftnö. 3 u ü us / ruelhen Bu fo oft mit öem ©ebriill öes„£ömen erfdjrecfteft, ift 110h einer Beiner märmften ^reuttöe unö h at äen feften„©lauben, Bir fei alles möglich • • • •
2lnmertung. ') (Semeint ftitb bie Kinber con Julius Saetifc unb beffen ^rau (Emilie, geb. inoller. Derältefte Soipi Ijieg (Emil 3 u l' us i er 'Ü ' n t>em näcfyften Satje gemeint.