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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
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ifür öic Bermählungsfeierlich?eit bid)tete fein ^reunb £eonl)arb ZBädjter, ber fid) miegeroöljnltd) unter bem Pfeubonym „Beit ZBeber" Derbarg, bas pod)3eitscarmen. (Es ift inber pamburger Stabtbibliott)ef erhalten geblieben. (Einige Berfe banon lauten:

„3n bes £ebeus IDermutfybecfyer träufelt„Dir ^ranjisfa Jreunbfdiaftstjonig ein,

„Um bes Gebens HTif5gefd)icfe fyäufet„Sie 6er £iebe ernfte ©änbelei'n.

„jn öcs £ebens fernerer 2Ttittagsfd)müle„paud)t if?r Uofen Dir Erquicfung 511;

„3n 6es £ebens feuchter 2lbenbfül)Ie„Strömt aus ihrem Blicf Dir U)ärrne ju.

„Huf bes £ebens ungebahntem IDege„(Seht fie neben Dir mit Sorglidjfeit,

„Ueber jeben Ubgrunb mölbt fie Stege,

„^roh, mie fie ihr Bieberhers Dir roeiE)t."

Der prophetifd)e Sinn biefer Berfe erfüllte fid) in fpäteren Reiten nur ju fchr.Dantals allerbings fdjien bas £eben leid?! unb heiter nor bem jungen Paare 3U liegen. Umbod) jetjt als (Ehemann irgenb eine Hrt Beruf 311 haben, hatte fid? 3<>hann Dieberid) 3ur£anbmirthfd?aft entfdjloffen. £?auplfäd?lid? mochte il?n feine grofe £iebe jur Hatur h^ cr 3 ubeftimmt haben. §wat gelang es ihm bei feiner glücPlid?en leichten Huffaffungsgabe balb,eine siemlidje Kemitnif bes £anbbaues fid? an3ueignen, unb nach bem Urtheil non Kennernfoll fein Korn meift oortrefflid? geftanben unb fein Biet? in mohlgenährtem ^uftanb fid?befunben haben, ba er aber ben 3111- erfolgreichen Bemirthfd)aftung eines ©utes nöthigen Jleij?nid?t befa£, ba er es nid)t für angebracht h^It, felbft mit paub attsulegen, unb ba es il?maud? an Uusbauer in ber Beauffid)tigung feiner £eute gebrad), fo erging es ihm, utie mirfehen merben, fosufagen mie paus im ©tücfe. Had)eirtänber mürbe ein Befi| mit einemanbeten »ertaufd)t.

<3unäd)ft mar bas junge paar nach ^riebridjsrul) gesogen, ©b bort ein (Sut getauftober nur gepachtet mürbe, I?at fid? itidjt feftftellen laffen. Ein paus mürbe bort bemohnt, basheute nerfchmunben ift. Had) ©^ät^ungen non 3ohann Dieberid)s Söhnen foll es imheutigen Parfe bes dürften Bismarc? belegen gemefen fein, etma gegenüber bem unter bemHauten „Das £anbhaus" befannten heutigen lDirthsf)aufe. Dort herrfd)te mit bem Eilzugber jungen Eheleute ein lebhaftes, nergiuiglid)es ©reiben. 3°^ann Dieberich betrieb anfangsbie £anbmirthfd?aft nur nebenbei, h a uptfäd)Iid) lebte er ber 3 a 9^/ unb Sdjaaren non Jreunbenlub er basu aus pamburg 3U fid? ein. Sie mürben auf ©age unb tBod)en beherbergt unbein ^eftfdjmaus folgte bem anbereu. Biel mürbe nersehrt unb nid?ts nerbient. Hls bann imfolgenben 3cthre, P92, 3oh'ann Dieberichs Bater ftarb, ba hinterließ er feinen smeiSöhnen smar eilt fepr fdjönes Bertttögen, ittbeß bod) nid)t fo niel, als mie ber junge^riebrid)sruhcr Berfd)menber ermartet hüben mod?te.

^ranjisfa, feine ^rau, bie im ©egenfai? 5U ihm non Hatur aus 3ur Sparfamfeit»eranlagt mar, hntte ftets nur mit Kopf]d)üttelu an beut bisherigen ©reiben theilgeuommen.^rül? unb bringenb mahnte fie ab non ber ^ortfeijung eines foldjen £ebens. Sie btanginfomeit burd) mit ihren nerftänbigen XDamungen, baß ^ciebrid)sruh balb aufgegeben mürbe.Eine Erinnerung an bie ^riebrid)sruher Epifobe unferer ^amilie bietet eine 2lllee non heutehohen unb fdjönen Bäumen, bie Johann Dieberich bamals aupflanste. Ei taufte bannim 3ahre \795 ben $00 HTorgen großen ©utshof peilte bei pinneberg. pier mürben ihmu. a. feine brei ältefteu Söhne geboren. Die £aubmirthfd)aft mürbe jeßt ernftlid)er betrieben