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bürg zum Fürsten Leiningen nach Mosbach kam, um Ab-schriften von Akten der Grafschaft zu erbitten, konnte sie nurdie Copieen bezüglich einiger Landbewilligungen, Schneide-mühlen und des Eisenhammers von Alberschweiler, sowie derUrkunde von 1613 erhalten; in einem beigefügten Brief desLein. Geh. Raths Schmitz v. 1. 6. 1807 hiess es: „Que par l'in-eendie du chateau de Türkheim, arrivee en 1794, les archivesde S. A. avaient beaucoup diminue et qu'elles etaient deve-nues fort defectueuses, tout ce qui n'en a pu 6tre sauve äla häte auparavant, etant devenu la proie des Hammes,etc. (gez.) Schmitz, cons. int. de S. A. Serenissime Monseigneurle prince de Linange, Comte Palatin de Mosbach, Comte deDüren, Seigneur de Miltenberg" 1 ).
8) Das Archiv der Hartenburg, durch die aus Neu-Lei-ningen weggenommenen Urkunden vermehrt, und bis zum Or-leansschen Erbfolgekrieg intakt, wurde 1690 von den Franzosennach Homburg i. W. verschlepptfund kam nach dem RyswickerFrieden, in Unordnung und mit fremden Akten vermischt, theilsnach Bockenheim, theils nach Grünstadt 3 ). Eine Sichtung fandnicht mehr statt, und ging der Rest bei der Niederbrennungder Hartenburg bezw. des Dürkheimer Schlosses 1794 in Flammenauf 3 ).
9) Das fürstliche Archiv zu Wald-Leiningen i. 0. existirterst seit 1803 und enthält nur neuere Originalurkunden diesesJahrhunderts, sowie Copien von Archivalien früherer Zeiten(s. oben 7).
10) Das Archiv der Linie Leiningen-Billigheim, neuerenDatums, ist auf Neuburg a. N.
') M. Colle, notices sur le Comtö de Dabo, Saarburg 1862, S. 39; sieheauch PräfektuiTathsbeschlüsse v. 12. 9. 1809 u. 17. 3. 1810.
'9 Knoch IE. S. 221. XCVI.
3) s. oben Band I. S. 307.
Brinckmeier, Leiningen. 27