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eck, woselbst bis 1817 ein nun verschwundenes Wappen aufder Westseite der Kirche über dem Schlossportal an ihn er-innerte, das die Inschrift trug:
„F. H. G. Z. L. H. Z. W. G. O. V. F. d. H. R. R. S. F.1740." 1 )
Von 1740—1742 (1745) war er bayrischer Hauptmann,erscheint 2 ) 1742 als „Rom. Kaiserlicher Majestät Capitain desSeckendorff'schen Regiments" und quittirte den Dienst 1745,worauf er 1745 Hauptmann beim französ. Regiment Löwenthal,auch Generaladjutant heim Marschall gleichen Namens wurde;1753 gab er auch diesen Dienst auf und zog nach Westerburg,wo er sich von einer Frau Fabricius ein Haus kaufte 3 ); seinErbtheil überliess er gegen Apanage seinem ältesten Bruderund lebte zum Schlüsse bei seiner Mutter, Gräfin Margarethe,in Grünstadt, wo er sich eine Bibliothek anlegte und studirte.Von seiner Bibliothek hat sich ein Bücherzeichen 4 ) erhalten,das unter grosser Erlauchtkrone einen ovalen Schild mit demLeiningen-Westerburgschen Wappen zeigt; oben auf einemSchriftband steht: „Bibliotheca Leining. West", unten in Car-touche: „F. P. G. Z. L. W."
Er war Ritter des baden-durlachschen Ordens de la fidelite,auch kgl. dän. Kammerherr.
Er starb unvermälilt 3. Febr. 1789.
11. Anna Augusta Sophie Katharine Luise, geboren 65612. Aug. 1722; sie reiste 1762 zu ihrer verheiratheten SchwesterAmalie Magdalene nach Kopenhagen, wo sie sich 1764 mitdem dän. Oberstlieutenant Christian Freih. v. Holstein vermählte,aber schon 2. Oct. 1764 verstarb.
1 ) = Ferdinand Heinrich Graf zu Leiningen, Herr zu Westerburg, Grün-stadt, Oberbronn und Forbach, des Heil. Höm. Reichs Semperfrey. 1740.
2 ) laut Eintragung im Schadeckor Kirchenbuch.
3 ) Lehmanns Aktennachlass Heidelberg. Univ. Bibl.
4 ) In der Ex libris-Sammlung des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg.