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zog und die ihm 28. Dec. 1695 verpachtete Herrschaft im Namenseiner Brüder administrirte. 1 )
Nach dem Tode Georg Wilhelms theilten sich die Brüder14. März 1696 und 26. März 1699 in die Herrschaft Westerburgund schlössen 15. März 1702 einen Vertrag, wonach das Archivzu Westerburg verbleiben und gemeinschaftlich sein solle.Nach dem Ableben seines Bruders Heinr. Christian Friedr.Ernst theilte er mit seinem Bruder Christof Christian undseinem Neffen Joh. Friedr. Wilhelm den Gesammtbesitz am10. März 1703 2 ), wobei Georg II. l /s an Schloss und StadtWesterburg sowie Hergenroth, Stalhofen, Halbs und Vs anWinne erhielt. Die ihm zugefallenen- Unterthanen sagtenChristof Christian und Johann Anton am 10. März 1703 vonihren Pflichten gegen sie los; der Huldigungsakt für Georg II.fand in dessen Dörfern 23. April 1703 statt.
In Folge Aussterbens der Lemingen-Leininger bezw. Lei-ningen-Rixinger Linie erhielt Georg II. durch den GrünstadterVertrag, 1705, zu seinem Westerburger Drittel die Hälfte derGrafschaft Leiningen 3 ): Die Hälfte an Burg und Stadt Neu-Leiningen 4 ) nebst den dazu gehörigen Seliloss- und SponheimerGütern, die Hälfte von Grünstadt, Mertesheim, Lautersheim,Wachenheim a. d. Pfr., Monsheim, Obrigheim, Albsheim, Assel-heim nebst zugehörigen Mühlen, die Höfe Seckenhausen undNackter Hof, das Sponheimer Gut zu Kloinlcarlbach, die Spon-
wiesen; aus den dort entwickelten Gründen ist die falsche Sehreibweise „Neu-Leiningen-Westerburg" zu verwerfen und nur „Leiningen-Wester bürg" oder„Leiningen-Westerburg-Neu-Loiningen " zu schreiben.
') Einiges über Graf Georg II. ist schon unter Graf Christof Christian er-wähnt und dort nachzusehen.
2 J Vertragssammlung im Archiv des Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg.
3 ) Die andere Hälfte bekam Christof Christian.
4 ) Dio andere Eiilfte war in bischöflich Wormsischen Besitz.Biinckmeier, Leiningen. 20