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solle- um Irrungen mit der gräflichen Kanzlei zu vermeiden,setzte der Graf gleichzeitig fest, dass Alles, was die Kirche,das Gymnasium, Schulen, Spital, Almosen, Pfründen, derenEinkünfte, Verwaltung und Verwendung, die Lehrer, Kloster-und Kirclienschaffner, Prediger, Schul- und Kirchendiener, so-wie die Eheschliessungen oder Trennungen angehe, vor ge-nannte 2 Consistorialräthe zu bringen sei.
In die Zeit der Regierung Graf Christian Karls und seinesMitregenten Graf Karl I. von der Neu-Leininger Linie fälltauch eine Schadecker Geldlotterie, von der jedoch keine wei-teren Nachrichten mehr erhalten sind, als ein Originalloosdieser Lotterie 1 ).
Dieses ist durch Buchdruck auf Büttenpapier hergestelltund mit dem Leiningen-Westerburger Wappen (gevierter Lei-ningen-Westerburger Schild auf Hermelinmantel unter Erlaucht-krone mit den 3 Helmzierden) in Holzschnitt in der oberenlinken Ecke und einem rothen Trockenstempel: S LVII (== VII.Schadecker Lotterie) versehen. Der Text lautet:
„In die hochreichsgräfl. privilegirt und garantirte siebentenSchadeeker Classen-Geldlotterie, zur I. Classe-Ziehung den 20.Merz 1786, auf No. 3500 zahlte Inhaber dieses Billets EinGulden auf ein ganz Loos, und hat dargegen den hier aufobige Nummero sich ereignenden Gewinnst zu erhalten. Muss8 Tage vor 2. Klasse verwechselt werden. Collectirt bei . . .
Generaldirection derhoehreichs gräflicli Schadecker Classen-Geld-Lotterie."Der Name der Familie ist auf dem Loos nicht genannt,doch beweist der Ort Schadeck im Verein mit dem Leiningen-Westerburger Wappen, sowie die Jahreszahl 1786, dass die er-
') In der Lotterieloos-Sammlung des EL. L. Clerieus in Magdeburg, ver-öffentlicht im Herold, 1882, Nr. 12, Seite 132; Pliotografie im Archiv des GrafenK. E. zu Leim-Westerburg.