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2 (1891)
Entstehung
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und Erneuerung des Burgfriedens zu Cleeberg neben Wolffg.Ernst Graf zu Isenburg, Ludwig Graf zu Nassau-Saarbrückenund Johann Ernst Graf zu Solms als Ganerbe Cleebergs 1 ).Auch Graf Christof liess Münzen, und zwar grosse QuantitätenGroschen, Albus und Schüsselpfennige schlagen, doch sind die-selben, der Noth des 30jährigen Krieges entsprechend meistminderwerthig; sie fallen zum Theil in die berüchtigte Kipper-zeit. Seine Münzstätte war das Dorf Cramberg bei Schaum-burg; ein Theil seiner Münzmeister trieb daselbst ohne Wissenund hinter dem Rücken Graf Christofs auch Falschmünzerei!Zahlreiche Aktenstücke hierüber sind im Frankfurter Stadt-archiv, deren Auszug jedoch in Josephs Leininger Münz-geschichte 2 ) abgedruckt ist; im Leininger Münzkabinete desGrf. Karl Emicli sind zahlreiche Münzen Christofs vertreten.

Graf Christof starb mitten in den Unruhen des 30jährigenKrieges im Jahre 1635.

Vermählt war er, wie schon angedeutet, zweimal:

533 I. mit Anna Maria, Tochter des Freiherrn Simon Ungnad-Weissenwolf zu Soneck auf Waldenstein und Bernsdorf, ver-mählt 25. Aug. 1601; sie starb aber schon 1606. Dass sie dieHerrschaft Münchenbernsdorf in Thüringen zubrachte, ist schonunter Graf Christof erwähnt.

534 II. mit Philippine Catharine Walpurgis, Tochter GrafWilhelms IV. von Wied-Runckel und der Gräfin Joh. Sibyllezu Hanau-Lichtenberg; vermählt 29. Oct. 1611, sie starb 1647 3 )"

') Simon, Gesch. des Hauses Isenburg und Büdingen. Ekft. 1865, I. S.211; siehe auch oben unter Heinrich I. (H. S. 43) und unter Beinhart II. (H.S. 94, 95.)

-) Wien. num. Zeitschr. 1884 XVI. S. 73—84.

3 ) Die Wied'sche Stammtafel (Verein deutsch. Standesherren) H No 30giebt als Ehejahr 1612, als Todesjahr 1632 an,