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dafür, dass Martha alles Mögliche versuchte, um sich gegenPhilipp gerechte;" Ansprüche zu behaupten, ergeben folgendeDokumente 1 ). 1) der in österreichischen Diensten stehendeBruder der Gräfin, Krafft Hohenlohe, bewirkte für dieselbebei Kaiser Ferdinand III. die Erneuerung eines bereits 1635erlassenen königlichen Proteetoriums für Martha, um Weisungan sämmtliche hohe und niedere Soldateska, die Gräfin inihren Witthumsstiieken zu schützen und sie durch den GrafenPhilipp, ihren Schwager, nicht beeinträchtigen zu lassen 2 ). —2) Kurz vorher schon hatte der Generallieutenant Graf vonGallas einen Schutzbrief für dieselbe erlassen 3 ). — 3) DerLandgraf Georg von Hessen intervenirte ebenfalls hei GrafPhilipp wegen dessen Schwägerin 4 ). — 4) Nochmaliger Schutz-brief K. Ferdinands III. für Martha 5 ). — 5) Auch LandgrafGeorg schreibt nochmals an den Grafen Philipp mit dem Er-suchen, seine Schwägerin nicht zu beeinträchtigen 0 ); ebenso 6)der Landgraf Phil. v. Hessen an den Grafen Philipp in der-selben Angelegenheit 7 ). — 7) Gräfin Martha richtet ein Gesuchan den Kaiser gegen ihren Schwager 8 ), wendet sich auch 8)um Abhülfe an die kurpfälzische Regierung nach Heidelberg,weil der ihr vermachte und angewiesene Wittwensitz Neu-Leiningen zur Hälfte kurpfälzisches Lehen sei 9 ). Alle Be-mühungen der Gräfin waren aber schliesslich doch vergebens^
J ) Originale im Kreisarchiv zu Speyer, kurpfälz. Abtlieilung, LehensaktenNo. 688.
-) Gegeben zu Pforzheim, 3. Oktober 1636.
3 ) Speyer, 28. Juni 1636.
4 ) Giessen, 31. August 1636.
5 ) Wallenstein, 10. November 1636.
6 ) Giessen, 16. September 1636.
') Altleiningen, 30./20. September 1636.
8 ) Altenleiningen, 9./10. October 1636.
9 ) Heidelberg, 27. Ootober 1636.