Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
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48
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397 6. Willi eh., Mönch im Kloster Sponheim, dann Abt da-selbst seit 1309, welche Würde er aufs Rühmlichste bis zuseinem 1337 erfolgten Tode bekleidete 1 ).

398 7. Eine Tochter, deren Name unbekannt. In dem Ver-trage 2 ), welchen Erzbischof Siegfried nach seiner Befreiung1290 mit dem Grafen Walram von Jülich wegen der Vogtei-gerechtsame in Zülpich etc. schloss, versprach der letztere, dieNichte des Erzbischofs, die Tochter des Grafen Heinrich vonWesterburg, zu heirathen und ihr als Witthum 600 Mark jähr-lichen Einkommens auf Niedeck zu verschreiben, wogegen derErzbischof versprach, dem Grafen entweder 5000 Mark zu be-zahlen, oder dafür das Schloss Wassenburg zu verpfänden.Die Heirath scheint jedoch nicht zu Stande gekommen, sonderndie Tochter schon frühzeitig gestorben zu sein, da nach desGrafen Walrams Tode 1297 als dessen Wittwe Maria vonBrabant erscheint, deren einziger Sohn Wilhelm 1307 nochminderjährig war 3 ).

Anmerkung. In des Archivraths Friedländer Mitthei-lungen über die Deutschen auf der Universität zu Bolognafindet sich zum Jahre 1294 die Notiz: „Item domini de Wester-burch". Vornamen werden nicht angegeben, dagegen bemerkt,sie hätten die damals beträchtliche Einschreibegebühr von VIIlibras bezahlt, während die gewöhnliche Einschreibegebührnur 30 solidi waren. Ein späterer Zusatz habe hinzugefügt:„domini de Westerburch — comites imperii 4 ). Der Zeit nach

') Kremer, dipl. Beiträge Stück I. pag. 28.

■) Fahne, Geschichte der Grafen und Fürsten von Salm-Reiffcrschcidt,II. Band, Urkundenbuch, pag. 55, nr. 2.

■') Knochs handschriftliche Leiningen-Westerburger Chronik, danach LehmannDynasten von Westerburg, S. 54.

4 ) S. Friedländer, Acta Nationis germanicao universjitatis Bononiensis (Be-rolini, 1887), pag. 42.

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