Aoehlers Tc>d. IZ
2luch die Eintreibung seiner Außenstände beschäftigte den alten Herrnnoch sehr, laut nachfolgendem Briefe:
Leipzig den 2s Iul. sso.
Herrn Asirwioll Asrolä in AumburZ.
Mein lieber junger lebhafter und thätiger Freund!
Seit 5 82? hat mir der dortige sogenannte ?stsr Aollmmim5 Nosenmüller Anatomie , , , H>, 5. 585 Lallustins 5. 52
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zur clispositiou gestellt, und dieses bis jezo.
Allein, da ich nun wie Sie wissen, von Ostern 8 so an, meine Hand-lung au meinen Sohn abgetreten — aber alles bis zum 5 Mai 8 so nochmeine gehört und mir berechnet werden muß, so wollte ich Ihnen er-gebenst bitten — ob Sie nicht mir zu dieser alten Sünde behülflich seynkönnten. Auf folgende Art: ich verlange (aber blos von Ihnen für dieseSchuld so 2 LA s gr. orcl. oder 2 H-, -5 gr. ustto ausmacht nur 5 5 s gr.sage 5 5s gr! und berechnen es mir auf Ostern 8Z5 — suchen aberden schofeln Hatrou, durch allerhand Drohungen, zur Zahlung zu ver-mögen — und im letzten Falle, fordern Sie die Bücher in natura zurück.Alleweil, finde ich bei dem Nachschlagen, daß er sogar die 22 gr. alsfallenden Saldo für mich von O. M. 828, auch noch nicht bezahlt hat.Es muß ein erbärmlicher Aerl seyn? Jezo mein lieber Freund! über-lasse ich Ihnen alles blank und baar für 2 — sächßisch wollen Sie?Sie kardätschen es doch durch Ihre Beredsamkeit gewiß heraus. UmAntwort bittet gefälligst
Ihr
alter guter Freund
von fremder Hand an den Rand geschrieben: Vater IL. ük. ILosblsr.
Usrolcl hat nichts erlangenkönnen 53/6 Z-5.
Im übrigen kann kein Zweifel bestehen, daß das gute Einvernehmenzwischen Bater und Sohn ungetrübt erhalten geblieben ist bis zum Ende desersteren, das am 29. Dezember s333 erfolgte, nach schwerem, schmerzlichemLeiden, in dein er nach vorhandenen Familienpapieren von seiner Frau aufsaufopferndste gepflegt wurde. Sein Tod wurde von den Söhnen in Nr. 2des Börsenblattes von s33ts mit folgenden Worten angezeigt:
„Am 29. Dezember s833 entschlief nach langen Leiden unser guterBater, Aarl Franz Aöhler, 69V2 Jahre alt. Wir zeigen dies für unstraurige Ereignis namentlich den verehrl. älteren Herren Tollegen an, vondenen wohl die meisten mit dem Verewigten befreundet waren.
Hochachtungsvoll empfehlen sichLeipzig, d. 30. Dezember s333.
Franz Aöhler, Fa. A. F. Aöhler.
Franz Heinrich Aöhler, Fa. Löflund und Sohnin Stuttgart."